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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reaktion von Schwefel und Eisen


karel2
17.09.2008, 19:15
Hi Leute hätte gerne eine kleine Erklärung im Chemie Unterricht haben wir
Schwefel und Eisen (also nur ein bisschen)in ein Reagenzglas reingetan,
das an ein Stativ gehängt darunter den Brenner hingestellt und über das Reagenzglas einen Ballon drübergezogen(der sass fest da bin ich mir sicher!!)und wir sollten
bei rauschender Flamme es Erhitzen,hab ich auch gemacht ich hab jedoch schon viel früher mit dem Experiement angefangn als die anderen,deswegen hat der Lehrer nichts gesagt als er später vorbei gelaufen ist,naja anscheinend hat das Experiement auch mit Zeit zu tun,lange Rede kurzer Sinn,ich hba viel länger wie die andern das Teil erhitzt,und das Reagenzglas ist geschmolzen wobei bei den anderen wenn man das erhitzt hat es geglüht hat und wenn man den Brenner ausgemacht hat es nicht mehr geglüht hat und man es auch garnicht mehr zum glühen bringen konnte ich denke das liegt daran das man Eisensulfid nicht zuzm glühen bringen kann??Naja wie gesagt das vor mir hat gestunken und sah für einen Moment wie Magma aus,aber warum schmilzt das Glas was macht diese chemishe Reaktion dass das glas schmilzt (die Gläser sind so das der Brener sie nicht schmelzen kann)ddas heißt dieses gemishc muss etwas haben das die Hitze zusätzlich antreibt!Bitte klärt mich auf!!

ricinus
17.09.2008, 19:23
Worin besteht deine Frage ? Das ist ja quasi nicht lesbar :confused:
Eisen reagiert mit Schwefel unter Aufglühen zu Eisensulfid. Die Reaktion setzt eben ne Menge Energie in Form von Wärme frei, die das Glas zum Schmelzen bringt. Der Geruch, den du wahrgenommen hast, stammt von einer Nebenreaktion : der Verbrennung von S zu Schwefeldioxid (stechend-süsslicher Geruch).

Wenn Du noch was wissen willst, versuche die Frage zu präzisieren.

lg

Steven Imborgia
17.09.2008, 19:49
Also ein Reagenzglas zum schmelzen zu bringen mit einem Brenner was Hitzebeständig sein soll, scheint mir zunächst mal unmöglich, du hast recht Eisensulfid kann man nicht zum Glühen bringen jedoch das Glühen zeigt dir die exotherme Reaktion von Eisen mit Schwefel an, den trotz der Wegnahme des Brenner läuft diese Reaktion weiter.

Ich habe es hinbekommen ein Reagenzglas mit Zink und Schwefel zum Platzen zu bringen da die Reaktion noch heftiger abläuft als die mit Eisen und das Reagenzglas war danach nicht Flüssig sondern in kleine splitter verteilt.

Also um es mal in der X-Faktor-version zu beantworten....LÜGE, wobei ich lasse mich gerne belehren!

lg Steven

ricinus
17.09.2008, 22:14
Ja, als Lehrer zeigt man den Versuch ja mindestens einmal im Jahr, und noch nie ist mir dabei das RG geschmolzen, sondern immer erst nach dem Versuch zersplittert...aber wer weiss, hängt womöglich von der QUalität des Glases ab. AUsserdem hat er ja den Brenner drunter stehen gelassen UND die Reaktion gemacht. Vll reicht das, um das Glas zu schmelzen...;)

Jingles
17.09.2008, 22:30
Mein erster Besuch im Schülerlabor der Uni (damals war ich so um 12/13 Jahre) endete auch mit dem Ergebnis, dass mir bei o.g. Versuch das RG durchschmolz und schnelles Handeln der Betreuer schlimmeres verhindern konnte :rolleyes:


Gruß
Oliver

Spibot11
30.10.2011, 18:52
Hallo,

warum ist die Reaktion von Eisen und Schwefel exotherm? Ich würde es gerne auf der Basis der Elektronen (z.B. mit dem Elektronegativitätswert) begründet haben, falls das möglich ist.

Gruß, Spibot11

FK
30.10.2011, 21:16
Bitte nicht in mehreren Threads die gleiche Frage stellen, das gibt Durcheinander.
Bitte hier http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=154381 weitermachen!

Gruß,
Franz

rainbowcolorant
11.03.2012, 16:46
Warum macht man so was eigentlich im RG und nicht auf Magnesiarinnen oder einer flachen Schale oder Platte aus geeignetem Material, es sei denn, man nimmt Mengen in der Größenordnung von Bruchteilen von Spatelspitzen? Und läuft die Rk tatsächlich erst in der rauschenden Flamme an?

charles05
11.03.2012, 16:55
Wenn Schüler experimentieren, sollte die Versuchsanordnung so gewählt sein, dass möglichst niemand Schaden nimmt, deshalb der Luftballon auf dem RG. Da ich annehme, dass die oben erwähnte Lehrkraft keine Billigprodukte ausgegeben hat, ist so ein gefahrloses Experimentieren möglich, solange von den Schülern die Anweisungen befolgt werden.

Gruß
charles

rainbowcolorant
11.03.2012, 17:05
solange von den Schülern die Anweisungen befolgt werden. Genau das dürfte im vorliegenden Fall vom Lehrer nicht ausreichend überprüft worden sein. Ich würde das Experiment übrigens nicht von jedem einzeln ausführen lassen, sondern Dreier- bis Vierergruppen bilden. Das erleichtert nicht nur die Kontrolle durch den Lehrer. Bei Gruppen wirkt auch der Synergieefekkt ("Vier Hirne machen weniger Fehler als eins"). Das setzt natürlich voraus, dass die vier Hirne etwas Konstruktives vorhaben und nicht absichtlich dem Lehrer einen Streich spielen wollen.