Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vor dem Tod?
buba
16.01.2003, 00:33
Das wäre auch ein Thema für sich, das man ruhig in einem neuen Thread zu diskutieren anfangen könnte. Durch den medizinischen Fortschritt werden wir älter als noch vor einigen Jahrzehnten - wieso wollen manche Menschen immer älter oder gar "konserviert" (tiefgefroren und später wieder aufgetaut werden, wenn die Medizin so ausgereift ist, um derzeit unheilbare Krankheiten heilen und das Leben noch weiter verlängern zu können) bzw. neuerdings geklont werden?
nobody
16.01.2003, 00:35
nur nicht gläubige menschen haben angst vor dem tod, weil die andern ja ins paradies kommen!
buba
16.01.2003, 00:38
Ich bin nicht gläubig und habe keine Angst vor dem Tod... denn ich glaube an "post mortem nihil" (meine Eigenkreation).
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Gläubige Angst vor dem Tod haben, eben weil sie an Himmel und Hölle glauben und sich fragen, wohin sie kommen... ob sie des Himmels auch wert sind...
nobody
16.01.2003, 00:42
naja, ich finde es immer komisch wenn leute von reincarnation reden, liegt wahrscheinlich daran dass ich einfach zu sehr irdisch bin als dass ich sowas ohne beweis hinnehmen könnte
ich glaub die nehmen das ganze zu ernst, wenn es wirklich einen gott geben sollte dann wird der wahrscheinlich jeden abend mit seinem sohn in der kneipe sitzen und ordentlich bechern damit er das ganze bibelgequatsche das die menschen täglich verzapfen revue passieren lassen kann
buba
16.01.2003, 00:48
Originalnachricht erstellt von phrase
naja, ich finde es immer komisch wenn leute von reincarnation reden, liegt wahrscheinlich daran dass ich einfach zu sehr irdisch bin als dass ich sowas ohne beweis hinnehmen könnte
Äh, hoffentlich war das nicht eine Folge meines Beitrags, denn Reinkarnation habe ich nirgends erwähnt.
ich glaub die nehmen das ganze zu ernst, wenn es wirklich einen gott geben sollte dann wird der wahrscheinlich jeden abend mit seinem sohn in der kneipe sitzen und ordentlich bechern damit er das ganze bibelgequatsche das die menschen täglich verzapfen revue passieren lassen kann
Auch eine interessante Ansicht... :rolleyes:
nobody
16.01.2003, 00:52
nein die reinkarnation war nur vorgreifend auf alles was da noch kommen wird!
buba
16.01.2003, 00:53
Ach so. Hätte ja auch sein können, dass du Nichtlateiner bist und meine "Kreation" falsch interpretiert/übersetzt hast. ;)
//edit:
Oh je, ich denke, es wird Zeit, den Thread zu splitten, da es nun doch deutlich off-topic geworden ist.
nobody
16.01.2003, 00:59
ja glaub ich auch
hippie
16.01.2003, 15:49
Originalnachricht erstellt von buba
Ich bin nicht gläubig und habe keine Angst vor dem Tod... denn ich glaube an "post mortem nihil" (meine Eigenkreation).
:yes:
Godwael
16.01.2003, 16:50
Ich hab auch keine Angst vor dem Tod - nach ner Weile ist einfach alles besser als das Leben, ob mit Göttern oder ohne.
post mortem nihil
Bin ich auch für! Alles andere wäre unfair...
buba
16.01.2003, 18:54
@hippie:
Das überrascht mich jetzt aber... :whoa:
wolferl
16.01.2003, 19:08
Ich habe keine Angst vor dem Tod! Und wer mich einigermaßen aus den anderen threads kennt, weiß auch warum!
nobody
16.01.2003, 19:39
Ich habe keine Angst vor dem Tod,
aber ich glaube dass auch ich mal krank werden kann und dann kann es passieren, das das Leben dann sehr viel wertvoller erscheint.
Denn erst wenn der Tod tatsächlich real ist sieht man es vielleicht anders.
nobody
16.01.2003, 19:42
Ich verstehe kein Latein und wäre daher über eine Übersetzung erfreut.
Im Allgemeinen habe ich keine Angst vor dem Tod. Er ist in meinen Augen die wahre Erlösung. Alle Probleme und Schmerzen, auch Krankheiten, werden mit einem Schlag verschwinden. Gleichzeitig werden einem aber bedauerlicherweise auch die positiven Aspekte des Lebens genommen: Liebe, Wissenschaft (wo wir schonmal im passenden Forum sind, sollte das nicht unerwähnt bleiben ^^), Freundschaft usw. Ich finde daher die Vorstellung des Paradieses sehr schön, da man dort nur vom negativen erlöst wird. Daran glauben kann ich aber (leider?) nicht.
Zum Thema möchte ich im Übrigen noch ein Zitat aus Thomas Manns "Zauberberg" anbringen:
"Tatsächlich ist unser Sterben mehr eine Angelegenheit der Weiterlebenden als unserer selbst."
Es gibt in der Hinsicht auch noch ein Zitat eines griech. Philosophen, welches ich aber nicht im Kopf habe und auch schlechter finde. Wenn wir also Angst vor dem Tod haben sollten, dann eher vor dem Tod uns nahestehender Personen, als unserem eigenen.
Nasty
16.01.2003, 20:02
Eine Übersetzung würde ich auch gut finden!
Angst vor dem Tot habe ich nicht. Glaube aber auch nicht das nach dem Tot noch irgendwas kommt oder dass dann alles besser wird!
Ich finde aber auch wie schon erwähnt wurde, dass umso mehr man dem Tot näher kommt, umso mehr schätzt man das Leben und hängt mehr daran!
Gruß Nasty
buba
16.01.2003, 20:05
post mortem nihil = nach dem Tod (kommt) nichts
Mit "nichts" meine ich das absolute Nichts; man exitiert nicht mehr, hat weder Gefühle noch Gedanken noch Erinnerungen. Es ist einfach aus und vorbei. Ein schöner Gedanke...
yumiko
16.01.2003, 20:47
post mortem nihil invenit. wäre glaub eine sinnvolle ergänzung.
übrigens habe ich keine angst vor dem tod,aber wenn man kurz davor ist zu sterben (durch ne krankheit, unfall oder so) dann hätte ich schon angst.
Galenus
16.01.2003, 21:18
ich habe keine angst davor, dass ich selbst eines tages nicht mehr leben werde -- damit hab ich mich schon abgefunden. das Buba'sche post mortem nihil beschreibt meine vorstellungen über das "danach" ganz gut. (ich find aber nicht, dass das ein "schöner gedanke" ist.)
dennoch glaube ich nicht, dass mit meinem tod alles von mir aufhört zu existieren. ich halte mich zwar nicht für die reinkarnation eines vor knapp 2000 jahren gekreuzigten juden, aber dennoch glaube ich, dass zumindest ein teil dessen, was mich (als mensch) ausgemacht hat, auch nach meinem tod vorhanden ist, wenn dann freunde zusammensitzen sollten, um über meine seltsamen weltvorstellungen zu reden...
ich fürchte mich aber sehr wohl vor dem moment des todes selbst. ich hoffe, dass es so schnell geht, dass ich keine zeit mehr habe, um drüber nachzudenken.
@yumiko: ich stell mir das auch furchtbar vor, wenn man in einer ausweglosen situation ist, und sich selbst beim l_a_n_g_s_a_m_e_n sterben zuschauen kann...
hippokrates
PS:
"Das Schauereregendste aller Übel, der Tod, betrifft uns überhaupt nicht, wenn »wir« sind, ist der Tod nicht da; wenn der Tod da ist, sind »wir« nicht."
Epikur von Samos
buba
16.01.2003, 21:54
Originalnachricht erstellt von yumiko
post mortem nihil invenit. wäre glaub eine sinnvolle ergänzung.
Mag sein, die Ellipse gefällt mir aber besser.
Originalnachricht erstellt von Hippokrates
@yumiko: ich stell mir das auch furchtbar vor, wenn man in einer ausweglosen situation ist, und sich selbst beim l_a_n_g_s_a_m_e_n sterben zuschauen kann...
Na dafür gibt's ja Mittel und Wege dagegen...
Markus H.
16.01.2003, 22:10
invenire passt nicht - das heißt so viel wie "finden, auf etwas stoßen, entdecken"
mors laborum ac miseriarum quies est. hat cicero gecshrieben, ovid meint, mors mihi munus erit und horaz schreibt, mors ultima linea rerum est. ;)
ich denke, dass, wenn man davon ausgeht, dass man vor dem tod "ist", man nachher nicht mehr "ist" - soll heißen, da gibts nichts. ich will nicht sterben, das kann ich sicher sagen, ich will nicht. ich lebe, so lange ich kann, ich will leben, ich will schaffen, ich will mich freuen.
nobody
17.01.2003, 00:02
Die Zeit ist begrenzt, jeder mensch glaube ich hat
ein gefühl dafür.
Aber die zeit die vergeht ist nicht immer bewusst.
Erst wenn der Tot naht ist sie kostbarer als Geld
Wer dem Tot naht beginnt zu leben.
mantis
17.01.2003, 01:20
ich denke mal, erst wenn man mal nahe dran war das leben zu verlieren oder mitbekommen hat, wie andere es erleben das leben zu verlieren, kann man das leben einigermaßen beurteilen, also eine wertschätzung von dem leben haben.
und dafür brauch ich keine verstellung durch irgendwelche schlauen lateinischen sätze.
vielleicht zur besseren beantwortung, angst vorm (plötzlichen)sterben nein
nur sehr viel angst vor einem langsamen bewussten sterbeprozess und/oder einer abhängigkeit durch vorherige behinderung.
buba
17.01.2003, 01:34
Was meinst du mit "Verstellung"?
mantis
17.01.2003, 02:03
es geht doch um die frage, ob ich angst vor dem tod habe, also die persönliche einstellung.
warum dann zitate vorschieben?
mantis
17.01.2003, 02:27
ok, nur zur erklärung, bin seit zwölfeinhalb jahren nierentransplantiert und weiß seit gestern, dass der kreatinin-wert kritisch ansteigt, damit einiges in frage gestellt ist.
um toto zu zitieren: Die Zeit ist begrenzt, jeder mensch glaube ich hat
ein gefühl dafür.
darauf als antwort, viele machen sich zu lange etwas vor, es kann von einem tag auf den anderen etwas gravierendes passieren, was alles über den haufen wirft.
nobody
17.01.2003, 13:26
deshalb muss man aber nicht den ganzen tag darüber nachdenken!
Es heißt schließlich leben und nicht anfang vom sterben!!
buba
17.01.2003, 14:24
Originalnachricht erstellt von mantis
es geht doch um die frage, ob ich angst vor dem tod habe, also die persönliche einstellung.
warum dann zitate vorschieben?
"post mortem nihil" ist meine persönliche Einstellung...
hippie
17.01.2003, 19:12
Originalnachricht erstellt von buba
@hippie:
Das überrascht mich jetzt aber... :whoa:
wieso das? Ich fand die Idee des Nirvanas schon immer logisch.
Markus H.
17.01.2003, 20:45
Originalnachricht erstellt von mantis
es geht doch um die frage, ob ich angst vor dem tod habe, also die persönliche einstellung.
warum dann zitate vorschieben?
was heißt denn hier vorschieben? das sind nette denkanstöße bzw ansätze oder einfach witzige sätze (in dem zusammenhang weniger, klar)
und meine position hab ich klar gemacht.
Daedalus04
20.01.2003, 15:12
Ich muss Buba beipflichten denn schon alleine vom biologischen Standpunkt aus gesehen ist ein Leben nach dem Tod unmöglich. Unser Gehirn mit dem wir nun an dieses "Leben nach dem Tod" glauben, wird im Moment seines Ausfalls (durch Tod) schließlich nicht mehr funktionieren und so wird auch keine Möglichkeit bestehen irgendetwas zu glauben oder gar zu denken...
Das ist meine Sicht der Dinge....
Tomboy
20.01.2003, 21:14
Und dann ist da noch die Frage, ob es noch so sehr um Logik gehen kann, wenn man von Dingen spricht, die sich das menschliche Gehirn nicht vorstellen kann, oder ob es vielleicht um eine höhere Logik geht, die das menschliche Gehirn nicht begreifen kann.
Und ich würde in der Regel auch zweimal darüber nachdenken, bevor ich sage, dass ich nicht gläubig bin, wenn ich danach erklären will, wie ich mir eine Existenz nach dem Tod vorstelle. ;) Heißt nicht Glauben, dass man eine Vorstellung annimmt, die man nicht beweisen kann? ;)
Ich bemühe mich für gewöhnlich, solche Dinge etwas differenzierter zu betrachten. Was ich nicht beweisen, aber auch nicht widerlegen kann, davon kann ich nach logischen Gesichtspunkten weder ausgehen, noch kann ich es ausschließen. Ich halte mir da sozusagen alle Möglichkeiten offen. Letztendlich bin ich neugierig auf das, was mit dem Tod passiert, allerdings wohl immer mit dem Gedanken, dass ich das immernoch herausfinden kann, wenn mir nichts anderes übrig bleibt. Bis dahin gibt es auch auf Erden noch genug zu erfahren, denn WENN es nun ein Leben nach dem Tod gibt, in wecher Form auch immer, dann kann es sicher nicht schaden, wenn man sich vorher etwas Wissen angesammelt hat, wenn es aber nach dem Tod nichts mehr gibt, kann man ja wenigstens die Zeit produktiv nutzen, in der der Körper noch ein Bewusstsein hat.
Im Übrigen finde ich es unheimlich, mir vorzustellen, wie mein Bewusstsein plötzlich einfach aufhört.
nobody
26.01.2003, 00:01
Mantis, ich glaube das ist eben die kritische Situation, wenn das bewusstsein um den Tod auftaucht.
Bestimmt glaubst Du jetzt dass Du noch soviel
wolltes, und Du möchtest die anderen nicht verlassen.
Aber ermittelte Werte können sich wieder ändern,
ich wünsche Dir das alles wieder in im Normbereich
ist.
Tinga
26.01.2003, 14:19
Ich glaube nicht, dass nach dem Tod noch etwas kommt, außer Verwesung. :D
Ich versuche an soetwas wissenschaftlich heranzugehen. Da passt soetwas wie Reinkarnation nicht hinein. Unser Bewusstsein stützt sich auf Nervenzellen im Gehirn, deren Synapsen und elektromagnetischen Signalen. Wenn wir sterben, wird sich die elektromagnetische Energie verflüchtigebn und ich Wärme umwandeln. Die Nervennetze in unserem Gehirn werden sich zersetzen und werden durch Destruenten zersetzt. Gespeicherte Erinnerungen, Charakterzüge etc werden aufhören zu existieren. Wie soll denn da soetwas wie eine Seele oder ähnliches entstehen?
Ich habe im Sommer erkannt dass ich doch Angst vor dem Sterben bzw. Angst vor dem Tod habe. Ich weiß nicht genau was ich hatte(Lebensmittel- oder Pilzvergiftung), aber die Symptome waren so seltsam und so heftig dass ich wirklich dachte ich müsste daran sterben. Das war das erste Mal in meinem Leben dass ich Angst um dasselbe hatte.
Wenn ich daran denke, dass ich irgendwann sterben muss, dann denke ich daran dass es doch schade ist, nicht mehr all die Dinge zu sehen, die in der Zukunft geschehen(Reisen zu fremden Planeten, erster Kontakt mit Außerirdischen usw).
Ich habe das Gefühl ich bin in diese Welt gesetzt worden, mir ist der Mund wässrig gemacht worden und dann wird mir die Schokolade einfach weggenommen, bevor ich davon kosten kann.
Die religiöse These mit Himmel und Hölle finde ich nicht sehr ansprechend. Die Hölle ist ein Ort an dem niemand gerne sein würde. Der Himmel jedoch ebenfalls. Oder könnt ihr euch vorstellen an einem ewig positivem, ewig heiterem Ort zu existieren? Ich kann es mir nicht vorstellen, das muss doch langweilig sein, zumal man dort die Ewigkeit verbringt.
Markus H.
26.01.2003, 14:45
Originalnachricht erstellt von Tinga
(...)
Ich habe das Gefühl ich bin in diese Welt gesetzt worden, mir ist der Mund wässrig gemacht worden und dann wird mir die Schokolade einfach weggenommen, bevor ich davon kosten kann.
(...)
volle zustimmung, wie recht du doch hast!
Daedalus04
01.02.2003, 20:40
Originalnachricht erstellt von Tinga
Ich habe das Gefühl ich bin in diese Welt gesetzt worden, mir ist der Mund wässrig gemacht worden und dann wird mir die Schokolade einfach weggenommen, bevor ich davon kosten kann.
gut auf den Punkt gebracht....
mantis
02.02.2003, 10:24
was soll denn die schokolade sein :) ? am swimmingpool liegen und sich den lenz auf den bauch scheinen lassen, ich weiß, klingt provokativ...
kann mir im moment gar nicht so vorstellen, was da so weggenommen worden ist. man muss sich nur umgucken, um zu sehen, dass es leute gibt, denen es erheblich schlechter geht, wo es also nicht um den neuesten prozessor, größtmöglichen bildschirm etc geht sondern ums überleben. aber das läuft themamäßig glaube ich aus dem ruder, das hat nichts mehr mit angst vor dem tod sondern eher ich krieg nicht das was ich gerne hätte zu tun.
Penthesilea
09.02.2003, 11:43
Ich habe große Angst vor dem Tod. Hätte ich die nicht, wäre ich schon längst tot, s. Thread über Freitod.
Denn ich weiß, daß er das Ende ist, bzw. danach nichts kommt.
P.
buba
09.02.2003, 12:02
Wenn danach nichts kommt, wieso dann Angst haben müssen?
Penthesilea
09.02.2003, 12:23
Gerade weil danach nichts kommt, weil es dann endgültig vorbei ist.
Außerdem tut es unter Umständen weh.
Vielleicht hast Du recht, und ich meine, daß ich Angst vor dem Sterben habe. Aber irgendwie ist das für mich gleichbedeutend.
Ich möchte nicht NICHTS sein, also habe ich Angst davor.
P.
buba
09.02.2003, 12:34
Aber wenn du "Nichts" bist, dann kannst du weder Schmerzen noch Angst oder sonstwas fühlen. Ich kann deinen Gedankengang also nicht ganz nachvollziehen.
Penthesilea
09.02.2003, 13:00
Gut, aber daß ich Angst vor dem Sterben habe, kannst Du nachvollziehen?
Vielleicht erklärt es das:
Nach dem Tod ist Nichts, das bedeutet: Ich bin nichts.
Ich will nicht Nichts sein, bzw. habe Angst davor, Nichts zu sein.
Daher habe ich Angst vor dem Tod.
P.
buba
09.02.2003, 13:13
Vor dem Vorgang an sich, ja.
Penthesilea
09.02.2003, 13:15
Sorry, ich hätte nen neuen Beitrag schreiben sollen... @ buba
metixen
10.02.2003, 08:56
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
Ich habe große Angst vor dem Tod. Hätte ich die nicht, wäre ich schon längst tot, s. Thread über Freitod.
Denn ich weiß, daß er das Ende ist, bzw. danach nichts kommt.
P.
woher weißt du das? gibts da einen link etc.?
Penthesilea
11.02.2003, 17:32
@ metixen
Hm.
Es ist sicherlich eine Glaubensfrage, ob nach dem Tod noch etwas kommt oder nicht...
Aufgrund diverser Erfahrungen mit dem Tod bzw. nahe am Tod bin ich mir sicher, daß da nichts mehr hinterher kommt. Denn während des klinischen Todes war da nix, kein Bewußtsein, keine Sinneswahrnehmungen, keine lichtumfluteten Gestalten oder was einem auch sonst immer von Esoterikern und Glaubensfanatikern etc. erzählt wird.
Natürlich kommt jetzt garantiert der Einwand, daß ich mich bloß nicht erinnern könne....
Ich kanns Dir nicht beweisen. Ich bin einfach durch persönliche Erfahrung davon überzeugt.
P.
nobody
11.02.2003, 17:54
Hallo!
Ich habe große Angst vor dem Tod. Hätte ich die nicht, wäre ich schon längst tot, s. Thread über Freitod.
Denn ich weiß, daß er das Ende ist, bzw. danach nichts kommt.
Metixen:
woher weißt du das? gibts da einen link etc.?.
Ein anderer Zugangsversuch wäre vielleicht:
Respekt vor der Tapferkeit, diese Angst einzugestehen – und der stille Wunsch für diesen Menschen, daß ihm im Hier und Jetzt beigestanden wird ...
Was aber treibt mich zu dieser Aussage? Wirklich ein sogenannter Unglaube? Nun - wenn es so gesehen wird, so habe ich auch dies zu respektieren.
Sicherlich bedeutet klinisch tot nicht biologisch tot. Auch ich habe hierzu eigene Erlebnisse.
Meine weiteren subjektiven Empfindungen zu dieser Thematik sind jedoch zu unausgereift, um sie hier zu posten.
metixen
13.02.2003, 23:22
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
@ metixen
Hm.
Es ist sicherlich eine Glaubensfrage, ob nach dem Tod noch etwas kommt oder nicht...
Aufgrund diverser Erfahrungen mit dem Tod bzw. nahe am Tod bin ich mir sicher, daß da nichts mehr hinterher kommt. Denn während des klinischen Todes war da nix, kein Bewußtsein, keine Sinneswahrnehmungen, keine lichtumfluteten Gestalten oder was einem auch sonst immer von Esoterikern und Glaubensfanatikern etc. erzählt wird.
Natürlich kommt jetzt garantiert der Einwand, daß ich mich bloß nicht erinnern könne....
Ich kanns Dir nicht beweisen. Ich bin einfach durch persönliche Erfahrung davon überzeugt.
P.
na ja, ziehmlich sicher ist nicht wissen... und glaubensfragen dürfen ja nicht im forum diskutiert werden *ironie!*
und was nahtodeserlebenisse und die berichte davon angeht, dann habe ich bedenken diese leute pauschal als esoteriker und glaubensfanatiker abzustempeln.
und warum soll ich jetzt diesen einwand bringen?
warum sollten diese leute sich das gegenteilige einbilden, oder sind die einfach alle gestöhrt?
buba
13.02.2003, 23:23
Originalnachricht erstellt von metixen
na ja, ziehmlich sicher ist nicht wissen... und glaubensfragen dürfen ja nicht im forum diskutiert werden *ironie!*
Was soll denn das wieder heißen?
Penthesilea
14.02.2003, 14:58
diese leute pauschal als esoteriker und glaubensfanatiker abzustempeln.
Das war nicht in meinem Sinne. Aber meistens bringt man diese Gruppen mit derartigen "Rückkehrerlebnissen" in Verbindung.
Ich glaube, daß Du mich auch in meinem Sinne verstanden hast (soviel traue ich Dir, nachdem ich Deine Beiträge gelesen habe, zu)und möchte Dich bitten, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.
Oder hast Du mein "etc." überlesen?
Gruß,
P.
nobody
14.02.2003, 15:51
Penthesilea: Ich kann Deine Befürchtungen sehr gut nachvollziehen. Genau das, was buba am Tod beruhigend findet:
Originalnachricht erstellt von buba
post mortem nihil = nach dem Tod (kommt) nichts
Mit "nichts" meine ich das absolute Nichts; man exitiert nicht mehr, hat weder Gefühle noch Gedanken noch Erinnerungen. Es ist einfach aus und vorbei. Ein schöner Gedanke...
... ist für mich irgendwie auch ein seltsames Gefühl.
Ich glaube, ich habe mir zum ersten Mal mit fünf Jahren versucht, vorzustellen, wie sich das wohl anfühlt (lustigerweise war ich damals schon "überzeugt", dass nach dem Tod Nichts folgt).
Das hat mich ziemlich geplättet, und ich muss sagen, es gibt tatsächlich nichts, was sosehr in die Magengrube geht wie die Ungewissheit, wie diese Nichts-Erfahrung jetzt eigentlich ist, wie man dorthin gelangt, wie es sich anfühlt (hoffentlich gar nicht).
Der Gedanke hat natürlich ganz klar auch etwas sehr Beruhigendes: Wenn es keinen Himmel gibt, gibt es auch keine Hölle; wenn es dort Nichts gibt, ist es vielleicht auch sehr freidlich ;)
Und schließlich ist da, um einen Herrn aus dem 17. Jahrhundert zu zitieren, der Tod als das Ende jeder Bewegung, auch der geistigen. Zumindest für einen gesunden, vitalen Menschen vielleicht echt "das größte denkbare Übel"?
Ich denke aber, man sieht das sicher anders, wenn man schlechte Erfahrungen macht, unheilbar erkrankt o.Ä.
@Penthesilea:
Denn während des klinischen Todes war da nix, kein Bewußtsein, keine Sinneswahrnehmungen, keine lichtumfluteten Gestalten oder was einem auch sonst immer von Esoterikern und Glaubensfanatikern etc. erzählt wird.
:eek: Moment... Heisst das, Du warst schon mal klinisch tot? :whoa:
Penthesilea
14.02.2003, 21:06
Doc Greenthumb, Du sprichst mir aus der Seele. So kitschig daß jetzt auch klingt.
Ich hab auch ziemlich früh versucht, mir vorzustellen, tot zu sein, in etwa das gleiche Alter. Jedenfalls vor der Schule.
Ja, ist mir bereits passiert. Aber ich bin ihm nochmal von der Schippe gesprungen. ;)
Glück gehabt. Denn man könnte ja doch was verpassen hier...gibt soviel Schönes und Neues zu entdecken, auch wenn man manchmal schwierige (Lebens-)umstände in Kauf nehmen muß. Irgendwann wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, an dem der Energieaufwand des Überlebens den Reiz des Erlebens kompensiert bzw. überschreitet. Dann kann ich dem Tod vielleicht gelassener entgegensehen, ja, vielleicht sogar mal friedlich annehmen - aber noch nicht.
Und bis dahin werde ich Angst davor haben, denn ich will noch nicht.
P.
Godwael
14.02.2003, 21:18
Hier im Forum scheint der Konsens vorzuherrschen, daß der Tod an sich recht erstrebenswert sei, und dagegen die die Angst vor dem (sicherlich unangenehmen) Prozeß des Sterbens die "Potentialbarriere" darstellt, die die meisten Leute am Leben hält.
Ich frage mich, was die ganzen Leute so toll an der Existenz nach dem Tod finden. Ich persönlich find die Vorstellung grauenhaft.
Gerade die Idee des Nichts hinterher macht den Tod so attraktiv.
metixen
14.02.2003, 22:03
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
Das war nicht in meinem Sinne. Aber meistens bringt man diese Gruppen mit derartigen "Rückkehrerlebnissen" in Verbindung.
Ich glaube, daß Du mich auch in meinem Sinne verstanden hast (soviel traue ich Dir, nachdem ich Deine Beiträge gelesen habe, zu)und möchte Dich bitten, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.
Oder hast Du mein "etc." überlesen?
Gruß,
P.
nein, ich habe es nicht überlesen...
metixen
14.02.2003, 22:06
Gerade die Idee des Nichts hinterher macht den Tod so attraktiv. [/B]
aber sie macht das leben davor äußerst unatrativ...
ein sinnloses leben, ein dahingefasel für nichts und spätestens nach drei generationen ist dein dasein entgültig ausgelöscht, weil vergessen...
außer du konntes wirklich namhaft in erscheinung treten.
mantis
15.02.2003, 07:26
das Thema mischt sich ein wenig mit den "wichtigsten Eigenschaften des Menschen", denn wer außer den Menschen kann sich überhaupt Gedanken darüber machen, was denn nun nach dem Tode kommen könnte?
Für mich bleibt es dabei, dass es nach dem Tode nichts mehr gibt, um so mehr sollte und werde ich mich auf das konzentrieren, was vorher läuft, nämlich während des Lebens:-)
Wer andere Möglichkeiten propagiert, ich meine Kirchen damit (ob es nun erstrebenswert ist im religösen Kampf zu sterben oder besonders Gutes zu tun, um im Himmel zu landen ist ziemlich egal im Endeffekt), steht bei mir im Verdacht, Nutzen daraus ziehen zu wollen...
metixen
15.02.2003, 18:58
Originalnachricht erstellt von mantis
...meine Kirchen damit ...steht bei mir im Verdacht, Nutzen daraus ziehen zu wollen...
das problem liegt wohl an der kirche?
oder eher an einer fehlinterpretation der bibel!
Penthesilea
15.02.2003, 21:01
Das ufert in eine weitere Diskussion aus....
Frage: Was ist die Kirche bzw. eine Glaubensgemeinschaft welcher Art auch immer?
Wozu dient eine solche Vereinigung?
Meiner Meinung nach eine der frühesten Formen der Menschenführung. Je mehr dran glaubten (sehr starke Kraft bzw. Triebfeder, etwas zu tun, was entgegen der natürlichen Bedürfnisse steht), desto mächtiger war diese Gesellschaft und konnte mehr Lebensraum für sich erobern. Und andere unterbuttern. Letzten Endes wird wieder ein Fressen-und Gefressen-werden draus, ganz egal, wie schön es von den Religionen auch geredet wird.
Wir folgen, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, auch nur den zwei Grundsätzen der Natur:
a) ich will überleben
b) ich will mich fortpflanzen (Arterhaltung)
Und das schließt, ich finde kein richtiges Wort dafür, so etwas wie "Gruppenerhaltung" mit ein. Daher kann man die Bibel auch irgendwie nicht fehlinterpretieren...sie ist quasi eine schön dargestellte Form der obigen Grundsätze. Das gilt für alle Lehrbücher der Religionen, das gilt auch für staatliche / politische Gesellschaften
Was sonst sollen die Glaubenskriege für einen Sinn gehabt haben?
P.
metixen
15.02.2003, 22:30
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
Das ufert in eine weitere Diskussion aus....
Frage: Was ist die Kirche bzw. eine Glaubensgemeinschaft welcher Art auch immer?
Wozu dient eine solche Vereinigung?
Meiner Meinung nach eine der frühesten Formen der Menschenführung. Je mehr dran glaubten (sehr starke Kraft bzw. Triebfeder, etwas zu tun, was entgegen der natürlichen Bedürfnisse steht), desto mächtiger war diese Gesellschaft und konnte mehr Lebensraum für sich erobern. Und andere unterbuttern. Letzten Endes wird wieder ein Fressen-und Gefressen-werden draus, ganz egal, wie schön es von den Religionen auch geredet wird.
Wir folgen, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, auch nur den zwei Grundsätzen der Natur:
a) ich will überleben
b) ich will mich fortpflanzen (Arterhaltung)
Und das schließt, ich finde kein richtiges Wort dafür, so etwas wie "Gruppenerhaltung" mit ein. Daher kann man die Bibel auch irgendwie nicht fehlinterpretieren...sie ist quasi eine schön dargestellte Form der obigen Grundsätze. Das gilt für alle Lehrbücher der Religionen, das gilt auch für staatliche / politische Gesellschaften
Was sonst sollen die Glaubenskriege für einen Sinn gehabt haben?
P.
also :rolleyes:
bergbredigt etc. v.a. siehe NT, vielleicht mal informieren...
das orginal als bezugsquelle nehmen und dann die >menschliche< interpretation danach bewerten...
ach und immer diese pauschalisierungen... (oder habe ich ein etc. überlesen?)
wie wenn "die kriche" und ihre versklavten anhänger die welt knechten würden... nur als bsp. ohne sie würden in afrika sicherlich noch viel mehr menschen verhungern etc.
Penthesilea
16.02.2003, 01:37
Ich meinte jede Art von Glaubensvereinigung als frühes Mittel der Menschenführung. Das ist keine Pauschalisierung.
Und überhaupt...wie kann man bei der Bibel noch von einem Original sprechen? Sie hat sich über Jahrtausende entwickelt und ist durch Myriaden von Schreiber- bzw. Übersetzerhände gegangen. DAS Original kann es also überhaupt nicht geben. Oder was ist Deiner Meinung nach das Original? Die erste Fassung des Buches Genesis vielleicht? Und wie hat die ausgesehen? Nicht umsonst versuchen viele Altertumswissenschaftler verzweifelt, die ältesten Schriften der Bibel zu finden, um zu sehen, was denn überhaupt noch stimmt an der Bibel.
Und davon ab - ohne die achso guten Missionare und Kolonialisten aus Europa hätten die Menschen in Afrika ihre heutigen Probleme wahrscheinlich garnicht.
Mag sein, daß die Kirche heute viel Gutes bewirkt - aber das ist auch das Mindeste, was sie bei ihrer Vergangenheit tun sollte. Wegschauen konnte sie nämlich früher ganz gut.
Was denkst Du über den Koran bzw. die Moslems?
Ist deren Haltung nicht eine Ähnliche, wie unsere Kirche sie vor garnicht so langer Zeit (250 Jahre?) noch eingenommen hat?
Glaube an das Gute dieser Institution, es ist sicherlich nicht verkehrt. Aber verlier bitte nicht den Blick für die Realität dabei.
Zumindest, was die Vergangenheit der Kirche angeht. Wobei sie auch heute noch genug Dreck am Stecken hat. Es ist und bleibt auch ein Wirtschaftsunternehmen, welches sich rechnen muß.
Achso...
vielleicht mal informieren
..zumindest hab ich sie mal gelesen...nächtelange Diskussionen mit einem bekannten Pastor geführt...weiß nicht, ist vielleicht immer noch zuwenig Information. Aber mir hat es bisher immer gereicht, um festzustellen, daß die Kirche aus Menschen besteht.
Außerdem bin ich nunmal Atheist.
P.
metixen
16.02.2003, 13:37
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
Und überhaupt...wie kann man bei der Bibel noch von einem Original sprechen?
Was denkst Du über den Koran bzw. die Moslems?
Ist deren Haltung nicht eine Ähnliche, wie unsere Kirche sie vor garnicht so langer Zeit (250 Jahre?) noch eingenommen hat?
Glaube an das Gute dieser Institution, es ist sicherlich nicht verkehrt. Aber verlier bitte nicht den Blick für die Realität dabei.
Zumindest, was die Vergangenheit der Kirche angeht. Wobei sie auch heute noch genug Dreck am Stecken hat. Es ist und bleibt auch ein Wirtschaftsunternehmen, welches sich rechnen muß.
Außerdem bin ich nunmal Atheist.
P.
also orginal meinte ich die bibel so wie sie ist und nicht irgendeine menschliche zurechtlegung...
ich glaube nicht an eine kirche...
Penthesilea
16.02.2003, 14:01
also orginal meinte ich die bibel so wie sie ist
...und genau dieses "Original" ist bereits eine Interpretation wesentlich älterer Schriften. Schon weil sie von hebräisch in griechisch in Latein und alle anderen Sprachen übersetzt wurde.
Allein der Unterschied zwischen einer protestantischen und einer katholischen Bibel ist bereits gravierend.
Und was von all diesen Werken ist das Original?
P.
Nasty
16.02.2003, 14:19
Angst vor dem Tod.......
Ich würde mal so sagen, ich habe jetzt noch keine Angst vor dem Tod. Nur weiß ich nicht wie die Sache aussehen würde wenn ich schwer krank wäre und wüsste das ich sterben würde. Ich glaube dann würde ich mich damit ganz anders befassen und vielleicht dann doch Angst haben, auch wenn man sich sagst, dass Sterbe ganz normal ist.
Gruß Nasty
Godwael
16.02.2003, 14:55
Hast du keine Angst vor dem Tod, oder hast du dich nur noch nicht so wirklich damit beschäftigt? Das ist für einen selbst ziemlich schwer zu unterscheiden, jedenfalls solange man nicht direkt mit dem Tod konfrontiert wird.
Ich selbst war jedenfalls am Anfang ziemlich überrascht, wieviel Schiß ich - uneingestanden - noch davor hatte.
@ metixen:
nur als bsp. ohne sie würden in afrika sicherlich noch viel mehr menschen verhungern etc.
Du meinst bestimmt die paar Millionen, die dank der Kirche an AIDS verrecken, bevor die Unterernährung (oder eins von den ganzen anderen etc's) sie holt, stimmts? :rolleyes:
Erst denken, dann posten!
metixen
16.02.2003, 16:05
Originalnachricht erstellt von Godwael
[B
@ metixen:
Du meinst bestimmt die paar Millionen, die dank der Kirche an AIDS verrecken, bevor die Unterernährung (oder eins von den ganzen anderen etc's) sie holt, stimmts? :rolleyes:
Erst denken, dann posten! [/B]
:confused: schließt das die millione mit ein, die wegen der mentalität der afr. männer an aids verrecken?
außerdem, kennst du den mehr oder weniger genauen prozentsatz an moslems in afrika?
metixen
16.02.2003, 16:08
Originalnachricht erstellt von Penthesilea
...und genau dieses "Original" ist bereits eine Interpretation wesentlich älterer Schriften. Schon weil sie von hebräisch in griechisch in Latein und alle anderen Sprachen übersetzt wurde.
Allein der Unterschied zwischen einer protestantischen und einer katholischen Bibel ist bereits gravierend.
Und was von all diesen Werken ist das Original?
P.
ich denke, du hast mich überzeugt... :)
bye
mantis
16.02.2003, 17:36
@metixen
schließt das die millione mit ein, die wegen der mentalität der afr. männer an aids verrecken?
Kennst du zumindest vom Hörensagen die Thailand-Bomber, in welchen deine vielen (EUROPÄISCHEN) männlichen Artgenossen dorthin fliegen um knackige junge Mädchen zu kriegen??
Aber ist nicht so wild, hier in Deutschland hat man noch dank der hier verschreibbaren Medikamente auch mit AIDS die Chance recht alt zu werden (und noch mehr Leute anzustecken).
metixen
16.02.2003, 18:47
Originalnachricht erstellt von mantis
@metixen
Kennst du zumindest vom Hörensagen die Thailand-Bomber, in welchen deine vielen (EUROPÄISCHEN) männlichen Artgenossen dorthin fliegen um knackige junge Mädchen zu kriegen??
Aber ist nicht so wild, hier in Deutschland hat man noch dank der hier verschreibbaren Medikamente auch mit AIDS die Chance recht alt zu werden (und noch mehr Leute anzustecken).
ach ja... also ist die "kirche" hierzulande auch dran schuld?
wie ist die aussage vereintes europa zu interpretieren und wie ist das mit den vereinten nationen? :p
und was ist mit den moslems? :D
ach und beachte, hierzulande (und sicherlich auch im ausland) werden trotz kirche kondome gebraucht *g*
Godwael
19.02.2003, 16:04
"Mentalität der afrikanischen Männer"
:rolleyes:
Und? Was ist nun mit den Moslems? Nordafrika hat das Problem bemerkenswerterweise in wesentlich geringerem Umfang.
ach und beachte, hierzulande (und sicherlich auch im ausland) werden trotz kirche kondome gebraucht
Das liegt hauptsächlich daran, daß die kirchliche Autorität in Mitteleuropa ziemlich nachhaltig zusammengebrochen ist. Die Deutsche Bischofskonferenz bezeichnet z.B. Ostdeutschland als - ich zitiere - als "flächendeckend entchristianisiert". Das ist überhaupt nicht vergleichbar.
nobody
22.02.2003, 18:12
Angst? Wovor?
Das Loslassen des Geistes zu spüren?
Vom Schmerz zu vollkommenen Frieden überzugehen?
Dass Streit und Lebensdruck endlich aufhören?
Angst - davor?
Angst? Wovor?
Angst das Gesicht des Erlösers zu sehen,
sein Willkommen zu hören und den herrlichen Schein
seiner Gnade nachzuziehen?
Angst – davor?
Angst? Wovor?
Ein Blitz, ein Donnern, ein durchbohrtes Herz
Dunkelheit, Licht, o Himmelskunst!
Eine Wunde wie seine!
Angst – davor?
Angst? Wovor?
Im Tod zu tun, was das Leben nicht konnte -
einen steinigen Ort mit Blut zu taufen,
bis Seelen an diesem Ort erblühen?
Angst – davor?
China, 1931, ein Christ
Was haltet ihr davon?
buba
22.02.2003, 19:37
Ganz nett... bis zu "Gesicht des Erlösers" :rolleyes:
metixen
22.02.2003, 20:06
Originalnachricht erstellt von buba
Ganz nett... bis zu "Gesicht des Erlösers" :rolleyes: :rolleyes:
Penthesilea
23.02.2003, 09:24
dito, buba.
Aber jemand, der an Gott glaubt, bekommt von mir kein :rolleyes: . Es sind einfach nur grundverschiedene Lebens- bzw. Glaubenseinstellungen @ metixen.
Amir Aymen
04.01.2005, 14:23
Es muss ein Leben nach dem Tod geben. Es kann einfach nicht alles mit dem Tod zuende sein. Das ist einfach zu leicht und banal!
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass nach dem Tod jeder bekommt, was er verdient! Wäre ja noch schöner, wenn jeder hier auf der Erde machen könnte, was er will und dann dafür nicht zur rechenschaft gezogen würde.
Eigentlich ist dieser Aspekt immer der, der mich ermutigt weiter zu machen und nicht aufzugeben :)
Aber in dieser Hinsicht:
Jedem das seine!
nobody
04.01.2005, 18:15
Viele Alte Leute geben ihr leben nach dem arbeiten auf...sie werden nicht mehr gebraucht etc.Dann fählt das auch den leuten leichter... was nach dem tode kommt gibt es 2 theorien- Gott oder nichts.
Tomboy
04.01.2005, 18:26
was nach dem tode kommt gibt es 2 theorien- Gott oder nichts.
Nicht zu vergessen die Theorien von Reinkarnation und Ähnlichem und in manchen gut verkauften Romanen (speziell von Stephen King) kommt auch die Vielweltentheorie, oder wie das nochmal gleich hieß, zum tragen (im speziellen Beispiel ist der Tod ein Übergang in andere Welten). Sicher gibt es noch viele weitere Vorstellungen.
Emily
05.01.2005, 00:19
"Post mortem nihil est" (Platon)
Was an diesem Ausspruch Beruhigendes oder gar zu Zufriedenstellendes zu finden sei, ist für mich schier nicht vorstellbar.
Nach dem Tod ist nichts stimmt nicht - nach dem Tod bin ich nicht, aber an sich gibt es nach meinem Tod noch etwas und gerade das ist es, was mir den Tod so schmerzlich macht.
Ewigkeit - ist nur ein Wort, aber Buba, hast du auch nur eine Vorstellung davon, was dieses Wort bezeichnet? Versuch dir das mal zu vergegenwärtigen, wenn du das nicht kannst, dann lies dir mal diesen Ausschnit von Joyce durch:
Last and crowning torture of all the tortures of that awful place is the eternity of hell. Eternity! O, dread and dire word. Eternity! What mind of man can understand it? And remember, it is an eternity of pain. Even though the pains of hell were not so terrible as they are, yet they would become infinite, as they are destined to last for ever. But while they are everlasting they are at the same time, as you know, intolerably intense, unbearably extensive. To bear even the sting of an insect for all eternity would be a dreadful torment. What must it be, then, to bear the manifold tortures of hell for ever? For ever! For all eternity! Not for a year or for an age but for ever. Try to imagine the awful meaning of this. You have often seen the sand on the seashore. How fine are its tiny grains! And how many of those tiny little grains go to make up the small handful which a child grasps in its play. Now imagine a mountain of that sand, a million miles high, reaching from the earth to the farthest heavens, and a million miles broad, extending to remotest space, and a million miles in thickness; and imagine such an enormous mass of countless particles of sand multiplied as often as there are leaves in the forest, drops of water in the mighty ocean, feathers on birds, scales on fish, hairs on animals, atoms in the vast expanse of the air: and imagine that at the end of every million years a little bird came to that mountain and carried away in its beak a tiny grain of that sand. How many millions upon millions of centuries would pass before that bird had carried away even a square foot of that mountain, how many eons upon eons of ages before it had carried away all? Yet at the end of that immense stretch of time not even one instant of eternity could be said to have ended. At the end of all those billions and trillions of years eternity would have scarcely begun. And if that mountain rose again after it had been all carried away, and if the bird came again and carried it all away again grain by grain, and if it so rose and sank as many times as there are stars in the sky, atoms in the air, drops of water in the sea, leaves on the trees, feathers upon birds, scales upon fish, hairs upon animals, at the end of all those innumerable risings and sinkings of that immeasurably vast mountain not one single instant of eternity could be said to have ended; even then, at the end of such a period, after that eon of time the mere thought of which makes our very brain reel dizzily, eternity would scarcely have begun.
Und jetzt stell dir vor, dass du diese unendlich - UNENDLICH - lange Zeit tot bist, dass du nie wieder ein Bewusstsein erlangen wirst und dass alles, ob es Leben auf der Erde gibt oder nicht, immer weiter tickt, ohne dich, ohne ein wirkliches Ende, weil es ein Nichts an sich nicht gibt, sondern nur ein Nichts für dich, aber die Zeit tickt weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und du wirst nie wieder daran teilnehmen.
Es ist so unbefriedigend zu wissen, dass es niemals ein absolutes Ende geben wird und auch wenn ich selbst davon nichts merke, weil ich ein Nichts bin, so weiß doch während meiner Lebzeit, dass es so sein wird und dieser Gedanke der lässt mich jedes Mal, schon seit jüngster Kindheit zusammenzucken und bringt mich zum Weinen.
Wenn es ein Ende an sich geben würde, dann könnte ich damit leben, aber der Gedanke, dass alles ohne mich weiter tickt, und man mag mich für meine Egozentrik tadeln, ist für mich unerträglich.
Godwael
05.01.2005, 01:16
OK, jetzt hast du dargelegt, wovor du Angst hast, was du dir nicht vorstellen kannst/willst, was du unbefriedigend findest und was dir unerträglich ist.
Bist du dir eigentlich bewußt, daß das was du wahrnehmen und dir vorstellen kannst, nur ein unvorstellbar winziger Ausschnitt der Realität ist? Woher du das Selbstvertrauen nimmst, deine Bedürfnisse als maßgeblich für das Universum zu betrachten, ist mir schleierhaft.
Deine Frage an buba werde ich an dich zurückverweisen:
Ewigkeit - ist nur ein Wort, aber hast du auch nur eine Vorstellung davon, was dieses Wort bezeichnet? Weißt du, was du dir da wünscht?
Möchtest du wirklich mit wachem Bewußtsein mitverfolgen, wie die Sterne verglühen, die Materie selbst zerfetzt wird und das Universum ewiger Dunkelheit und Kälte anheimfällt? Viel Spaß dabei...
Ich habe übrigens überhaupt keine Probleme, den Zustand zu bennenen, in dem sich Menschen nach dem Tod befinden: In dem gleichen wie vor der Zeugung. :cool:
Meschik M.
05.01.2005, 10:52
Es muss ein Leben nach dem Tod geben. Es kann einfach nicht alles mit dem Tod zuende sein. Das ist einfach zu leicht und banal!
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass nach dem Tod jeder bekommt, was er verdient! Wäre ja noch schöner, wenn jeder hier auf der Erde machen könnte, was er will und dann dafür nicht zur rechenschaft gezogen würde.
Eigentlich ist dieser Aspekt immer der, der mich ermutigt weiter zu machen und nicht aufzugeben :)
Aber in dieser Hinsicht:
Jedem das seine!
Warum muss man nach dem Tode zur Rechenschaft gezogen werden? Sollte das nicht schon zu Lebzeiten geschehen? Gut und Böse wird doch nur von uns Menschen definiert. Es gibt im Tierreich oft die Situation das Tiere ihre Jungen töten um ihr eigenes Überleben zu sichern. Sind sie deswegen schlecht? Sind sie egoistisch? Oder ist es bei Tieren anders nur weil sie angeblich (oder wir es einfach nicht erkennen können) kein "Selbst-Bewusstsein" haben? Warum glaubt der Mensch immer noch in seiner Arroganz das es jemand geben muss der sich mit ihm abgeben muss, selbst nach dem Leben? Lass die Menschheit durch einen Virus oder Krieg aussterben - das Leben geht weiter und alles was der Mensch geschaffen hat verkommt zu Bedeutungslosigkeit und keiner ist da um darüber nachzudenken oder zu philosophieren. Des Mensch ist so unbedeutend im Spiel des Lebens, nur wir erheben uns zu etwas besserem und vergessen wo wir herkommen.
Angst vor dem Tod - nein habe ich nicht, denn ich weis das Leben geht weiter in welcher Form auch immer. Angst vor dem Sterben - ja, weil man nicht weis wie das vor sich geht.
Katholische Ansichten. Im Budhismus ist das Nirwana das höchste, wobei aber auch die Reinkarnation ein Aspekt ist. Möchte auch auf das Sonderheft "Religionen der Welt" von PM hinweisen.
PeterK
05.01.2005, 12:35
Gut und Böse wird doch nur von uns Menschen definiert.
Eben. Würde es einen Gott geben, so müsste er nach unserer Definition auch böse sein...guckt man sich nur mal hungernde Kinder in Afrika an...
@Topic:
Angst vor dem Tod nicht direkt, höchstens vor dem Sterben. Wie und ob es danach weitergehen soll? Ich hab keine Vorstellung und befürchte auch irgendwie, dass nichts passiert. Wobei man das Argument: "das Gleiche wie vor der Geburt...man fühlt nichts" nicht unbedingt bringen kann, denn wie sollte man sich denn auch daran erinnern? Das Gehirn, incl. Erinnerungen entstand ja auch erst im Mutterleib.
Meschik M.
05.01.2005, 12:51
Eben. Würde es einen Gott geben, so müsste er nach unserer Definition auch böse sein...guckt man sich nur mal hungernde Kinder in Afrika an...
Das ist ja das Paradoxon des allmächtigen, gütigen Gottes. Wenn er allmächtig und gütig ist warum tut er nichts gegen die Ungerechtigkeiten?
Er will nicht. Dann kann er nicht gütig sein.
Er kann nicht. Dann kann er nicht allmächtig sein.
aber das wird jetzt wirklich OT.:)
Godwael
05.01.2005, 13:33
Hmhm, nehmt's mir nicht übel, aber alle hier, die für ein Leben nach dem Tod argumentieren, argumentieren ausschließlich mit ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen (und antworten damit immerhin eindeutig auf die ursprüngliche Frage). Jeder weiß aber aus eigener und anderer Erfahrung, daß sich die Welt kein Stück nach unseren Wünschen richtet. Deswegen würde ich diese Argumentation allein schon auf empirischer Basis verwerfen.
Gibt es irgendwelche tatsächlich ernstzunehmende Argumente für ein Leben nach dem Tod? Die Idee ist doch nun schon so lange im Gebrauch, da müssen sich doch mal Leute was besseres ausgedacht haben als "Ich will, daß das so ist, also ist das so."
Irgendwelche Ideen?
@ Topic:
Ich habe keine Angst vor dem Tod. Im Gegenteil, zu mir wird er als Freund kommen. Der Tod ist das Happy End des Lebens.
PeterK
05.01.2005, 14:01
Gibt es irgendwelche tatsächlich ernstzunehmende Argumente für ein Leben nach dem Tod? Die Idee ist doch nun schon so lange im Gebrauch, da müssen sich doch mal Leute was besseres ausgedacht haben als "Ich will, daß das so ist, also ist das so."
Irgendwelche Ideen?
Vielleicht das erlebte Selbstbewusstsein des Menschen. Im Prinzip ist der Mensch ja nur ein objekt, welches Informationen empfängt, diese verarbeitet und gewisse Handlungen tätigt. Aber da frage ich mich, warum man dieses auch selbst erlebt. Ein Computer macht das Gleiche, aber man würde ihm nie unterstellen, dass er die Informationen, die er empfängt auch bewusst erlebt...auch wenn er die Informationen entsprechend auswertet und verarbeitet. Bei mir kommt da auch die Frage auf, wie kann so ein tiefes Bewusstsein entstehen?
Da sich das einige Leute rein biochemisch nicht erklären können, denken wohl einige, das eben dieses Bewusstsein weiterlebt.
Man kann zwar argumentieren mit Schlaf, Narkose, Bewusstlosigkeit...aber da stellt sich doch sehr die Frage, ob bei Bewusstlosigkeit das Selbstempfinden auch verschwindet, also nur die äußere Reizaufnahme gestoppt wird, und man sich halt an diesen Zustand einfach nicht mehr erinnern kann, da das Gehirn nur Sinnesreize speichert.
Godwael
05.01.2005, 14:27
Man kann zwar argumentieren mit Schlaf, Narkose, Bewusstlosigkeit...aber da stellt sich doch sehr die Frage, ob bei Bewusstlosigkeit das Selbstempfinden auch verschwindet, also nur die äußere Reizaufnahme gestoppt wird, und man sich halt an diesen Zustand einfach nicht mehr erinnern kann, da das Gehirn nur Sinnesreize speichert.
Diese Argumentation hat für das Leben nach dem Tod aber wichtige Konsequenzen: Da kommst du ins Paradies und vergißt alles sofort wieder, weil dein Festplattenspeicher futsch ist. Dann verbringst du den Rest der Ewigkeit damit, dich zu fragen, wo zum Henker du eigentlich bist. :p
PeterK
05.01.2005, 14:28
Diese Argumentation hat für das Leben nach dem Tod aber wichtige Konsequenzen: Da kommst du ins Paradies und vergißt alles sofort wieder, weil dein Festplattenspeicher futsch ist. Dann verbringst du den Rest der Ewigkeit damit, dich zu fragen, wo zum Henker du eigentlich bist. :p
Mist, stimmt :D
Meschik M.
05.01.2005, 15:45
Da kommst du ins Paradies und vergißt alles sofort wieder, weil dein Festplattenspeicher futsch ist. Dann verbringst du den Rest der Ewigkeit damit, dich zu fragen, wo zum Henker du eigentlich bist. :p
Vielleicht ist ja das gerade das Paradies. Du siehst immer wieder neue Gegenden, lernst neue Leute kennen. Also bis in alle Ewigkeiten jeden Tag was neues - wird nie Langweilig :D.
Wie ein Goldfisch in seinem Glas, der hat auch nur ca. 0,3 sec. Erinnerungsvermögen, deswegen hat er immer voll die Abwechslung in seinem Goldfischglas ;)
Meschik M.
05.01.2005, 16:02
Da kommst du ins Paradies und vergißt alles sofort wieder, weil dein Festplattenspeicher futsch ist. :p
Bei der Analogie drängt sich mir allerdings auf ob das Reengineering des Menschen (Entschlüsselung des Gencodes) eigenlich dem göttlichen Urheberrecht entspricht. Hat Gott bei der EU schon ein Softwarepatent für das Betriebssystem des Menschen eingereicht. Vielleicht sind ja das Vater unser und dann das Einhalten der zehn Gebote die Lizenzzahlung :) für die Benutzung des selben.
Aber wie man sieht hat er's auch nicht so mit Updates und Bugfixes und die Sicherheitslöcher könnten auch mal gestopft werden. Das BIOS das bei der Geburt vorliegt kann man auch als sehr rudimentär ansehen. Dem Anwender ist es selbst überlassen durch geeigneten Download mittels Inputsystem seine Systeme zu verbessern. Leider sind die Interfaces der P2P-Kommunikation nicht immer kompatibel und die Datenübertragung ist oft gestört.
Das sollte sich der alte Herr (oder Frau - man weis es nicht) mal Überlegen ob da nicht ein Update fällig ist oder er eine neue Version Mensch 2.0 (oder NT, XP etc.) auflegen sollte. Vorallem die Mann-Frau/Frau-Mann Protokolle sollten verbessert werden ;).
Mc Gyver
05.01.2005, 16:07
Es gibt ein "Leben" nach dem Tod definitiv - "meine" Atome werden in irgendeiner anderen Kreatur weiter benutzt. Aber ob ich was davon mit bekomme?;) Ist halt ein ewiger Kreislauf
Ist ein sehr schwieriges Thema.....
Tomboy
05.01.2005, 17:21
Man kann zwar argumentieren mit Schlaf, Narkose, Bewusstlosigkeit...aber da stellt sich doch sehr die Frage, ob bei Bewusstlosigkeit das Selbstempfinden auch verschwindet, also nur die äußere Reizaufnahme gestoppt wird, und man sich halt an diesen Zustand einfach nicht mehr erinnern kann, da das Gehirn nur Sinnesreize speichert.
Bei Bewusstlosigkeit ist keineswegs die 'äußere Reizaufnahme' gestoppt, was auch daran anschaulich wird, dass der Schlaf auch nur eine Form von Bewusstlosigkeit ist.
Godwael
05.01.2005, 17:26
Nein, keineswegs. Schlaf und Bewußtlosigkeit unterscheiden sich ganz erheblich, sowohl in der meßbaren Hirnaktivität als auch im subjektiven Empfinden.
Tomboy
05.01.2005, 17:35
Man hat aber auch zumindest einen Großteil der Zeit, in der man schläft nicht wirklich ein Bewusstsein und daran würde ich das eher festmachen als an irgendwelchen Hirnströmen. Okay, man ist vielleicht, vor allem in der REM-Phase, nicht immer bewusstlos und womöglich auch sonst nicht (ich lasse mich gerne belehren, wenn mir jemand schildert, wie er sich über seinen Schlaf bewusst war).
Trotzdem ist die äußere Reizaufnahme bei Bewusstlosigkeit bestimmt nicht eingestellt, denn das könnte wohl fatale Folgen haben, wenn sich was an der Umgebung ändert (zum Beispiel nehme ich an, dass man auch bei Bewusstlosigkeit schwitzt, wenn es zu warm ist).
Godwael
05.01.2005, 21:34
Man hat aber auch zumindest einen Großteil der Zeit, in der man schläft nicht wirklich ein Bewusstsein und daran würde ich das eher festmachen als an irgendwelchen Hirnströmen.
Es passiert im Schlaf sehr viel mit dem Bewußtsein zusammenhängendes, das sich indirekt feststellen läßt, zum Beispiel eine Verbesserung der Gedächtnisleistung. Das Bewußtsein ist halt nicht allmächtig, sondern erhält seine Informationen über (Gehirn-)vorgänge eher auf "need-to-know"-Basis.
Das, woran du dich erinnerst, ist nicht annähernd alles, was passiert.
Trotzdem ist die äußere Reizaufnahme bei Bewusstlosigkeit bestimmt nicht eingestellt, denn das könnte wohl fatale Folgen haben, wenn sich was an der Umgebung ändert (zum Beispiel nehme ich an, dass man auch bei Bewusstlosigkeit schwitzt, wenn es zu warm ist).
Die Reizaufnahme des Großhirns ist bei Bewußtlosigkeit in der Tat eingestellt, das ist der Sinn der Vollnarkose. Natürlich sind die vegetativen Regionen des Hirnstammes nicht außer Betrieb (das wäre ziemlich fatal), aber die Temperaturregulation ist ja auch keine Funktion des Bewußtseins - oder kannst du "auf Kommando" schwitzen?
FK
05.01.2005, 21:58
Das sollte sich der alte Herr (oder Frau - man weis es nicht) mal Überlegen ob da nicht ein Update fällig ist oder er eine neue Version Mensch 2.0 (oder NT, XP etc.) auflegen sollte.
Und er sollte, wenn möglich, nicht wieder eine Betaversion auf den Markt werfen... ;)
.......
Bewusstsein:
Ist wie damals beim Windows 3.x:
oben war das schöne bunte Windows, und darunter regierte das DOS.
Dass sich auch das "wache" Bewusstsein gründlich verbiegen lässt, weiß die Menschheit schon seit vielen Tausend Jahren.
So eigenartig und phantastisch das Phänomen, dass wir unserer Existenz bewusst sind auch ist, es funktioniert nur mit unserem Körper, so wie das Windows nur mit dem DOS funktionierte (das aber auf das Windows nicht angewiesen war).
Gruß,
Franz
Tomboy
05.01.2005, 22:04
Die Reizaufnahme des Großhirns ist bei Bewußtlosigkeit in der Tat eingestellt, das ist der Sinn der Vollnarkose. Natürlich sind die vegetativen Regionen des Hirnstammes nicht außer Betrieb (das wäre ziemlich fatal), aber die Temperaturregulation ist ja auch keine Funktion des Bewußtseins - oder kannst du "auf Kommando" schwitzen?
Damit bezog ich mich ja auch nur auf die äußere Reizaufnahme, nicht auf das Bewusstsein. ;)
Ist das Großhirn nicht für die Vernunft oder so zuständig?
Godwael
05.01.2005, 22:44
Das ist wesentlich komplizierter organisiert. Die Großhirnrinde ist der jüngste Teil des Gehirns, aber er macht wesentlich mehr als das, was wir als Bewußtsein bezeichnen. Mach dich da am besten mal aus fachlichen Quellen schlau. Da gibt's neue Erkenntnisse auf täglicher Basis.
Ich persönlich vermute, daß das Großhirn eine extrem leistungsfähige Mustererkennungsmaschine darstellt und dazu alle Sinneseindrücke mit den inneren Zuständen des Gehirns verkoppelt. Vielleicht ist das Bewußtsein nur ein Nebenprodukt dieser Funktion - das Muster "Ich", d.h. die Regelmäßigkeiten seiner eigenen Zustände.
Ist aber nur meine persönliche Spekulation. Mir gefällt die These so gut, weil es das Bewußtsein nicht teleologisch erklärt, sondern als Nebenprodukt einer extrem nützlichen Funktion der entsprechenden Gehirnteile.
Tomboy
05.01.2005, 23:00
Mach dich da am besten mal aus fachlichen Quellen schlau.
Hab ich zur Zeit nicht allzu viel Zeit für. ;) Außerdem drängt es mich jetzt nicht so heftig danach, mich in diesem Thema zu vertiefen, dass ich sonst nachts nicht mehr schlafen könnte. :p
Und: das Thema ist zwar an sich nicht uninteressant, kommt aber nach und nach ein wenig vom ursprünglichen Thema ab.
Emily
06.01.2005, 15:01
Godwael, darf ich fragen, ob du an einer physischen Krankheit leidest? Ich habe das "physisch" bewusst dazu geschrieben, nicht dass du das falsch auffasst!
Ich finde deine Einstellung zum Tod generell interessant, aber ich kann sie kaum nachvollziehen, wenn man nicht zumindest mit einem Bein halb im Grab steht.
mantis
06.01.2005, 15:53
Emily, ich hatte gestern denselben Gedanken, ich verfolge diesen Thread schon lange:
http://www.chemieonline.de/forum/showpost.php?p=100660&postcount=63
godwael
Ich selbst war jedenfalls am Anfang ziemlich überrascht, wieviel Schiß ich - uneingestanden - noch davor hatte.
Godwael
07.01.2005, 13:23
Godwael, darf ich fragen, ob du an einer physischen Krankheit leidest? Ich habe das "physisch" bewusst dazu geschrieben, nicht dass du das falsch auffasst!
Du meinst im Unterschied zum akuten Dachschaden, der mir üblicherweise unterstellt wird? :p
Zu deiner Frage: Ich hab mir als Kind immer gewünscht, tot zu sein, das schafft eine gewisse Nähe zur Thematik... Außerdem ist meine Lebenserwartung mangels Datenbasis zwar schwer abzuschätzen, aber ich kann mir in etwa ausrechnen, daß sie nicht überwältigend ist.
Ich hab aber jetzt nix konkretes, von dem ich weiß, daß ich daran sterben würde.
Aminolauge
07.01.2005, 17:52
Vielleicht ist die Angst vor dem eigenen Tod manchmal gar nicht so groß, wie die Angst vor dem Tod eines nahestehenden Menschen. Ich erlebe das gerade insofern mit, dass einer meiner Mitschüler wenige Tage vor Weihnachten seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat.
Es ist für uns natürlich auch ein Anlass gewesen, selber darüber nachzudenken, was geschehen würde, wenn man so plötzlich ein Elternteil oder auch einen guten Freund verliert. Momentan beschäftigt mich dieser Gedanke wesentlich mehr, als mein eigener Tod. Ich habe jetzt auch keine Angst vorm Tod. Es gibt einige Gedankengänge, die man nie zu Ende führt, weil man Angst vor dem Ergebnis hat. Die Frage nach einem Leben nach dem Tod ist eine davon.
Amino
Godwael
07.01.2005, 18:04
Dem kann ich mich nur anschließen.
Der Tod ist das Unglück der Lebenden.
Tobee
14.06.2008, 01:35
Hallo!
Selbstheilung nach mexikanischem Vorbild
Ein mexikanischer Salamander lebt den Traum aller Menschen: Der kleine Axolotl bleibt sein Leben lang jung und ewig regenerationsfähig. Er hat die eigenartige Fähigkeit, verloren gegangene Gliedmassen oder verletzte Organe ganz einfach nachwachsen zu lassen. Selbst ein ausgewachsener Axolotl ist in der Lage, einen abgeschnittenen Schwanz binnen weniger Wochen zu regenerieren und zwar mitsamt den Knochen, Nerven- und Muskelfasern. Wie und warum das funktioniert, hat man am Max Planck Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden untersucht. Zwar sagt man auch dem Menschen erstaunliche Regenerationsfähigkeit nach, denkt man an die Stammzellenforschung. Aber Selbstheilung nach dem Vorbild des Axolotl ist unvorstellbar. Dennoch erahnen die Forscher mögliche medizinische Perspektiven für den Menschen.
Wenn dieser Mechanismus entschlüsselt ist, wird es wohl ein grosser Schritt in Richtung Verlängerung des Lebens sein.
Wie seht Ihr das? Eher Fluch oder Segen? Für mich ist es ein Schritt unserer Evolution.
Gruß Tobi
Meschik M.
19.06.2008, 16:35
Auf jeden Fall hast du diesen Thread gerade wieder belebt. :D
Fluch oder Segen. Sowohl als auch würde ich sagen. Das Regenerieren von verlorenen Organen ist wohl ein Segen, Lebensverlängerung muss nicht unbedingt sein. Das führt nur dazu das man noch mehr Zeit hat Dinge, die erledigt werden müssen, vor sich her zu schieben.
Marvek
19.06.2008, 16:58
Ganz zurück zum Threadstart:
Das wäre auch ein Thema für sich, das man ruhig in einem neuen Thread zu diskutieren anfangen könnte. Durch den medizinischen Fortschritt werden wir älter als noch vor einigen Jahrzehnten - wieso wollen manche Menschen immer älter oder gar "konserviert" (tiefgefroren und später wieder aufgetaut werden, wenn die Medizin so ausgereift ist, um derzeit unheilbare Krankheiten heilen und das Leben noch weiter verlängern zu können) bzw. neuerdings geklont werden?
Man gewinnt mit einer enstprechenden Lebensweise und medizinischem Fortschritt einige Jahre oder sogar Jahrzehnte, das Einfrieren hält die Option offen, irgendwann später nochmal ein paar Jahrzehnte oder gar mehr draufzulegen.
Das sind erstmal so die einfachen ersten Mittel der Unsterblichkeit "näher" zu kommen, wirkliche Angst vor dem Tod zeigt das aber nicht, da jeder von Grund auf lernt die Sterblichkeit zu akzeptieren (im Normalfall), egal ob man nun 60,80,100 oder 120+ wird ...
Ahrac
19.06.2008, 21:46
Vor dem Tod habe ich nicht wirklich Angst. Natürlich stehe ich nicht gerade drauf im nächsten Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, aber andererseits würde ich gerne mal einen Blick auf die "andere Seite" werfen. Bei mir es pure Neugier, weil es mich einfach interessiert: was passiert danach, was wird man erfahren, wird man überhaupt etwas erfahren, wird man mitbekommen, dass man tot ist etc.
Das einzige was mich bei dem Prozess stört ist das alt werden. Ich kann dem einfach nichts Positives abgewinnen. Was soll daran schon toll sein? Die meisten Fähigkeiten nehmen ab (je nach Lebensstil) und dann geht es schnell. Ich wäre lieber 80 Jahre lang jung und dann auf einmal tot, als langsam und schleichend in Richtung Friedhof zu wandern...
Marvek
19.06.2008, 23:56
Vor dem Tod habe ich nicht wirklich Angst. Natürlich stehe ich nicht gerade drauf im nächsten Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, aber andererseits würde ich gerne mal einen Blick auf die "andere Seite" werfen. Bei mir es pure Neugier, weil es mich einfach interessiert: was passiert danach, was wird man erfahren, wird man überhaupt etwas erfahren, wird man mitbekommen, dass man tot ist etc.
Das hat aber noch Zeit.
Das einzige was mich bei dem Prozess stört ist das alt werden. Ich kann dem einfach nichts Positives abgewinnen. Was soll daran schon toll sein? Die meisten Fähigkeiten nehmen ab (je nach Lebensstil) und dann geht es schnell. Ich wäre lieber 80 Jahre lang jung und dann auf einmal tot, als langsam und schleichend in Richtung Friedhof zu wandern...
Mit unserer wissenschaftlichen Aufgeklärtheit und dem medizinischen Fortschritt der Zukunft wirds vielleicht gar nicht so schlimm.
Ahrac
20.06.2008, 18:32
Das hat aber noch Zeit.
Ansichtssache :p Allerdings gehe ich davon aus, dass das hier meine einzigste Möglichkeit ist, dh ich werde es so lange ausreizen wie möglich. Natürlich abhängig vom Verlauf. Wenn es mir irgendwann zu blöd wird, zieh ich wohl mal den Stecker... :D
lost chemist
25.06.2008, 16:00
Da uns die Gewissheit irgendwann sterben zu müssen schon seit unserer Geburt begleitet, finde ich den Gedanken an den Tod nicht sonderlich erschreckend. Für mich ist es einfach ein "Naturgesetz"- allerdings ist es schon wünschenswert noch ein paar Jahrzehnte älter zu werden.
nobody
25.06.2008, 16:11
Da der Alterungsprozess das Leben immer beschwerlicher macht ist der Tod ab einem gewissen Zeitpunkt quasi die Erlösung von täglichen Leiden.
Anders sähe die Sache wohl aus, würde der Mensch nicht altern und müsste dann quasi auf Knopfdruck nach der vereinbarten Zahl an Lebensjahren plötzlich sterben.
Mit diese Situation müssen sich aber leider viele junge todkranke Menschen befassen die die Zeit im Stundenglas verrinnen sehen - furchtbar - Angst vor dem Tod ist da nur zu verständlich.
Ob die paradiesische Suggestion dabei das Richtige ist sei dahingestellt... :rolleyes:
Friedrich Karl Schmidt
25.06.2008, 17:53
Da uns die Gewissheit irgendwann sterben zu müssen schon seit unserer Geburt begleitet, finde ich den Gedanken an den Tod nicht sonderlich erschreckend. Für mich ist es einfach ein "Naturgesetz"- allerdings ist es schon wünschenswert noch ein paar Jahrzehnte älter zu werden. Ob Sie diese cool - rational Sicht auch in höherem Alter beibehalten werden , scheint mir fraglich.
Ich bin da viel weniger "heldenhaft". Denn sowohl vor dem Tod , als auch vor dem Sterben habe ich eine Sch....- Angst.
Gruß FKS
Kartoffelsalat
11.10.2008, 03:47
Im Prinzip braucht man keine Angst vor dem Tod haben. Der Tod bringt einem einfach weiter. wohin auch immer... Denn im Prinzip ist alles ein Kreislauf, alles ist wiederkehrend, alles wiederholt sich; und zwar unendlich oft. Es gibt keinen Anfang und auch kein Ende, nur einen Kreislauf. Nur der Mensch kann sich dies schlecht vorstellen. Er hat imemr diese vorstellung, dass es einen Anfang und eine Ende geben muss. Daher auch die Frage nach dem Ursprünglichen, anch dem Anfang des Universums...
Die Vorstellungen des Menschens sind: Die Geburt sei der Anfang - Der Tod das Ende. Dabei sind Geburt und Tod nur Abschnitte des Kreislaufes, den wir, und alles andere auch durchlaufen (wie z.B. auch das Universum, welches sich ständig ausbreitet und dann wieder in sich zsuammenfällt, sich wieder ausbreitet usw.).
Ich stelle mir das vor, wie eine Sinus-Kurve :D Es ist ein ständiges Auf und Ab:
In der ersten Phase, ab dem Urknall, expandiert das Universum. Irgendwann erreicht es seinen Höhepunkt und fällt in sich zuusammen, impandiert also, bis es dann wiederum den Tiefpunkt erreicht hat (Die höchste Konzentration der gesamten Materie und Antimaterie des Universums) und es daraufhin wieder expandiert und so weiter.
Diese Sinus-Welle wiederum wiederholt sich in einem Kreislauf, sie besitzt also auch kein anfang und auch kein ende. Wenn man diese Sinus-welle also so "verbiegt", dass sie kreisartig wird, so entsteht daraus ein Kreise mit "Auf's" und "Ab's"
Naja, jedenfalls stelle ich mir den Tod nicht schlimm vor. Denn man verschwindet nicht, man wird sozusagen "umgewandelt". Wie Energie. Energie geht nie verloren, sie wird umgewandelt...
Naja gespannt bin ich jedenfalls, was passieren wird :D
Gruß Kartoffelsalat
nobody
11.10.2008, 08:18
Und es geht oft sehr schnell und unerwartet wie in dieser Nacht: http://www.orf.at/081011-30450/index.html
laborleiter
11.10.2008, 09:29
das erinnert mich an das hier (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,434375,00.html).
bm
11.10.2008, 12:21
Der Wagen sieht aber nicht danach aus, als dass er mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit einen Unfall hatte.
Scurra
11.10.2008, 12:51
Im Prinzip braucht man keine Angst vor dem Tod haben.
Also ich will mal ehrlich sein: Wenn ich keine Angst vor den Schmerzen beim Sterben hätte, würde ich hier vermutlich nicht mehr schreiben.
Der Tod bringt einem einfach weiter. wohin auch immer...
Das ist wohl eine Sache des Glaubens. Ich glaube nicht, dass wir eine Seele oder einen Geist haben. Das, was wir denken, sind für mich nur elektrische Impulse o. Ä. in unserem Kopf. Der Tod sieht für mich eher so aus, wie ein elektrischer Kreislauf. Wir sind ein Glühlämpchen, das mit einem Generator verbunden ist. Also leuchtet das Lämpchen. Wenn wir nun sterben, hört der Generator auf sich zu bewegen (u. A. gleichzusetzen mit "das Herz bleibt stehen"). Dann hört das Lämpchen auf zu leuchten und der Strom ist weg. Das Lämpchen (der Körper) existiert zwar weiter, aber es wird kein neues Licht mehr ausgestrahlt, wir hören auf, zu denken.
In der ersten Phase, ab dem Urknall, expandiert das Universum. Irgendwann erreicht es seinen Höhepunkt und fällt in sich zuusammen, impandiert also, bis es dann wiederum den Tiefpunkt erreicht hat (Die höchste Konzentration der gesamten Materie und Antimaterie des Universums) und es daraufhin wieder expandiert und so weiter.
Wenn aber das Universum zusammenfällt, existiert keine Raumzeit mehr, also ist dort ein Ende. Wenn nun aus der Singularität wieder ein neues Universum entsteht, dann ist das der Anfang des Universums. Wenn es wieder zusammenfällt und in die Singularität übergeht, ist es wieder das Ende des Universums.
Aber ich möchte jetzt in diesem Thema nicht zu sehr aufs physikalische Ausweichen ;)
Rubidium
11.10.2008, 12:54
Ich finde es schlimm, wenn man weiß, wann man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit stirbt. Ab diesem Punkt tickt im Kopf der Person ein Countdown und zählt die Stunden. Dann kann man das Leben nicht mehr genießen, weil man nur noch an diesen einen Tag denkt, an diese eine Stunde...
Viel schlimmer ist das aber für die Verwandten, die dann auch wissen, dass diese Person in z.B. 7 Wochen tot ist... Kann aber auch passieren, so, wie bei einem Freund von mir, dass seine Oma die Prognose 7 Wochen bekommt und noch 10 Jahre weiter lebt.
Lg, Rb
P.S.: Angst vor meinem Tod habe ich nicht, viel mehr aber um den der Personen, die mir sehr nahe stehen.
bm
11.10.2008, 12:56
Ich finde es schlimm, wenn man weiß, wann man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit stirbt.
Die Wahrscheinlichkeit ist 100%. Für jeden.
Ahrac
11.10.2008, 13:10
Wenn aber das Universum zusammenfällt, existiert keine Raumzeit mehr, also ist dort ein Ende. Wenn nun aus der Singularität wieder ein neues Universum entsteht, dann ist das der Anfang des Universums. Wenn es wieder zusammenfällt und in die Singularität übergeht, ist es wieder das Ende des Universums.
Ich werde in diesen Punkten niemals nachgeben :D Also: unsere momentanen physikalischen Vorstellungen, beruhend auf dem ganzen Kram der heute als richtig anerkannt wird, lässt darauf schließen, dass das wahrscheinlich ist.
Darüber aber eine Aussage zu machen, dass zu einem gewissen "Zeitpunkt" ein Anfang und ein Ende vorhanden sind, ist m.E. purer Schwachsinn. Das Universum und alles was existiert ist so komplex, dass wir mit unserem mickrigen Hirn und den wenigen Erklärungsversuchen absolut nichts mit Bestimmtheit sagen können.
Deine Argumentation mag nach momentanen Auffassungen schlüssig sein, wird aber nicht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit die Realität wieder geben ;)
Die Wahrscheinlichkeit ist 100%. Für jeden.
Richtig. Aber er meint den "genauen" Zeitpunkt. Es ist schon etwas anderes, ob man weiß dass man in 40 Jahren irgendwann sterben wird oder in 3 Monaten.
Der Tod bringt einem einfach weiter. wohin auch immer...
Ja, das ist in der Tat eine Einstellungs- bzw Glaubenssache. Auch hier gilt: alles ist möglich, aber letztendlich weiß niemand, was nach dem Tod geschehen wird. Natürlich: alle die auf dieser Ebene der Wahrnehmung zurück bleiben werden eventuell trauern, den Körper beisetzen und diesen Menschen unter Umständen für den Rest ihres Lebens nicht vergessen. Was aber mit dem Verstorbenen passiert, dass wissen weder die Zurückgebliebenen noch der Verstorbene und auch was letzteren betrifft ist es unklar, ob man nach dem Tod noch etwas weiß bzw ob man dann in der Lage ist überhaupt etwas wahrzunehmen.
Das Leben ist an und für sich eine interessante Geschichte. Ich bin auch irgendwie überzeugt davon, dass wir etwas in uns tragen, eine Art Motivation, ein Antrieb. Es ist nicht der Lebenswille selbst, der genetisch verankert sein mag, denn jedes Wesen strebt danach sein Erbgut weiter zu geben und seinen Tod so lange wie möglich herauszuzögern (abgesehen von den Lemmingen).
Aber etwas ist anders bei uns Menschen. Wir haben nicht nur das Verlangen zu leben und zu überleben, wir haben auch manchmal die Umkehrung dieses Verlangens. Wir haben Emotionen und andere Dinge, die uns in unserem Handeln unterstützen, einschränken oder beeinflussen.
Irgendwie ist es wie ein Parasit. Etwas ist in uns und es sorgt dafür, dass wir und es selbst am Leben bleiben. Manchmal aber ändert sich etwas und damit auch die Einstellung zu gewissen Dingen, aber auch dem Leben gegenüber.
Zumindest ist das eine vereinfachte Vorstellung dessen, wie ich mir das ganze vorstelle. Vllt ist es auch normal oder natürlich, dass wir so sind wie wir sind.
Kartoffelsalat
11.10.2008, 14:48
Aus den Raktionen kann man die Schlussoflgerung ziehen: Das Leben ist eigentlich sinnlos :D
Was bringt es einem zu Leben, wenn man doch eh irgendwann nicht mehr existieren wird? Wenn man nämlich erst gar nicht existieren würde, kann man ja auch nicht denken: "verdammt, wenn ich existieren würde, würde ich mich viel besser fühlen." Geht ja nicht.
Deshalb wäre das Leben ja sinnlos, wenn man nur einmal Leben würde und dann aufhören würde zu existieren...
Wenn es keine Existenz gäbe, dann würde doch nichts anders sein, denn Niemand kann sich dann beschweren", dass es keine Existenz gibt.
Eine etwas komische Ansicht vielleicht, aber entweder man existiert immer, in welcher Form auch immer, oder das Leben ist sinnlos. Ich persönlich favorisiere jedoch die zweite Variante.
Denn immer wird nach einem Sinn gesucht, immer sucht man Ursachen für etwas, dabei kann es genausogut sein, dass die ganze Existenz einfach sinnlos ist. Man kann sich es sehr schlecht vorzustellen, ich weiß.
Nochwas zum Zusammenfall des Universums: Das Universum fällt lediglich zu der größt möglichen Masse-Konzentration zusammen, es existiert also noch in einer gewissen Form, also auch eine Raum-Zeit.
Dann expandiert diese extreme Massenkonzentration irgendwann und die Materie wird durch diesen (Ur)Knall wieder hinausgeschossen. Was jedoch mit der schwarzen Materie oder schwarzen Energie passiert, da habe ich leider keine Theorie zu :D
Also es sind alles Theorien, die ich benenne, beweisen kann ich gar nichts ;)
Naja ich denke jedenfalls auch, dass dieses Thema, so wie viele andere , einfach viel zu komplex³ ist :D
Eine vernünftige Antwort, was nach dem Tod passiert, wird man keineswegs finden. Vielleicht hüpft ja jeder in einer riesengroßen Seifenblase in pinken Overalls mit nem Bananen-Geschmack-Lutscher durch die Raumzeit und popelt neue Galaxien aus der Nase. Ist 'ne Möglichkeit! :D
Naja, entweder man existiert nach dem Tod in keinster Form mehr oder man existiert weiter, entweder in einer Art "Jenseits" (Also das mit der riesengroßenn SSeifenblase ;)) oder irgendwo anders, keine Ahnung... Man kann es nicht wissen, nur glauben.
Gruß Kartoffelsalat
FK
11.10.2008, 15:54
Und es geht oft sehr schnell und unerwartet wie in dieser Nacht: http://www.orf.at/081011-30450/index.html
"Sehr schnell" im wahrsten Sinne des Wortes; gut im dreistelligen km/h-Bereich, würde ich sagen.
Das war dann ein kräftiger Schwenk nach Rechts zuviel...
Gruß,
Franz
bm
11.10.2008, 17:11
gut im dreistelligen km/h-Bereich, würde ich sagen.
Kann nicht sein. Das war in einer 50 km/h-Zone:
nobody
11.10.2008, 22:09
das erinnert mich an das hier (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,434375,00.html).
Nicht wirklich... Da war Jörg Haider doch schon von anderem Format. Und in Österreich sprechen die Reaktionen auf seinen Tod auch für sich.
laborleiter
11.10.2008, 22:42
die beileidsbekundungen aus dem europäischen ausland sind - wenn ich bisher alles richtig verstanden habe - eher zurückhaltend...
nobody
12.10.2008, 10:53
die beileidsbekundungen aus dem europäischen ausland sind - wenn ich bisher alles richtig verstanden habe - eher zurückhaltend...
Was ja nicht weiter verwunderlich ist, da das Ausland ja sein liebstes Hasskind verliert...
Dagegen siehe, z.B. Artikel-->'Stimmen aus Kärnten' hier: http://derstandard.at/
Tatsächlich verliert die Medienwelt eine ihrer schillernsten und quotenbringenden Figuren, und die österreichische Politlandschaft den charismatischsten Politiker seit Bruno Kreisky.
Ich persönlich gehörte nie zu seiner Wählerschaft, hatte aber dennoch meinen Spass an seinem politischem Geschick - er war quasi das Salz in der Suppe.
Die große ungeliebte Koalition ist nun fix und zu den nächsten NR-Wahlen werde ich persönlich nicht mehr gehen, da der langweilige politische Rest ohne den 'unterhaltsame Hecht im politischen Karpfenteich' keine Alternative zu einen schönen gemütlichen Sonntag im trauten Heim bieten kann. :D
Am Wahlabend dürften von nun an wohl die Füße einschlafen...
Ach ja, das Ausland ist einem gelernten Österreicher völlig egal - erst Recht wenn man mit Freundlichkeiten aus Brüssel überhäuft, oder besser linke Hysterien sogar in Kinderschuhen transportiert werden... ;)
bm
12.10.2008, 18:58
Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit: Der österreichische Jörg Haider ist vor seinem tödlichen Autounglück 142 Stundenkilometer schnell gefahren.
nobody
13.10.2008, 10:39
Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit: Der österreichische Jörg Haider ist vor seinem tödlichen Autounglück 142 Stundenkilometer schnell gefahren.
Da warst Du mit dieser Antwort wohl schneller, obwohl ich Zweifel habe ob es nicht eher 141 oder gar 143 km/h waren... :rolleyes:
In einer 70er Zone, der 100m weiter eine 50er Beschränkung folgt, deren Gebotstafel quasi noch 'im Flug' mitgenommen wurde, mit 140 Sachen dahinzubrausen wird selbst ein nur 3 Monate altes Auto, bei 'Betonvollkontakt', schier jeden Widerstand aufgeben.
Die meisten Leute haben offensichtlich keine Angst vor dem Tod wie dieses Beispiel wieder einmal zeigt.
Kein Zweifel, der Mann hatte einen dicht gestaffelten Terminkalender, sonst hätte er es nie zu dieser Bekanntheit geschafft, doch wozu all die Mühe wenn man alles mit einer derartigen Leichtsinnigkeit auf Spiel setzt.
Die Idioten die sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben werden immer mehr. Erst gestern konnte ich dieses Phänomen wieder schön beobachten - ob Auto oder Motorrad - die Leute rasen wie die Blöden.
Obwohl die Fahrzeuge immer sicherer und mit gefinkelter Technik ausgeschattet werden steigt die Zahl der Unfälle immer öfter mit Todesfolge stark an. Schon auf dem Weg zur Arbeit steht fast jeden Tag ein Fahrzeugwrack irgendwo auf der Strecke.
Die Wahrscheinlichkeit also ein tödliches Hindernis am Straßenrand zu 'finden' steigt mit zunehmender Geschwindigkeit stark an. Dennoch kümmert dies die Lenker wenig und man steigt kräftig aufs Gaspedal...
laborleiter
13.10.2008, 16:12
Schon auf dem Weg zur Arbeit steht fast jeden Tag ein Fahrzeugwrack irgendwo auf der Strecke.
hast du deinen vorgarten mit autowracks dekoriert :confused:
bm
13.10.2008, 21:22
Da warst Du mit dieser Antwort wohl schneller, obwohl ich Zweifel habe ob es nicht eher 141 oder gar 143 km/h waren... :rolleyes:
Keine Ahnung. Bin ein Stück hinterhergefahren. Mein Tacho (nicht geeicht) zeigte ~ 145 km/h. Habe dann etwas Gas gegeben (~250 km/h) und die beiden Fahrzeuge zügig überholt. Ob der erst Überholte beim Ansetzen seines Überholvorganges nochmal Gas gab, weiss ich auch nicht. Da war er im Rückspiegel kaum mehr erkennbar.
Siehe aber auch http://www.bendecho.de/9b852bdf27-traktor-mit-263-kmh-geblitzt
nobody
13.10.2008, 21:35
Etwas pietätlos oder?
bm
13.10.2008, 23:10
Vielleicht. Aber:
1.) Das war nicht er erste schwere Unfall, verursacht von eben J. Haider.
2.) Eine Person, die "Recht und Ordnung" zur Maxime erhebt, sollte sich selbst dran halten.
Oder gilt das hier beschriebene Gleichheitsprinzip? ISBN-10: 0582275245
nobody
14.10.2008, 07:50
hast du deinen vorgarten mit autowracks dekoriert :confused:
...sogar noch heftiger - na und, dass nennt sich dann eben Kunst wie Du siehst! ;)
also; ich habe (noch) keine angst vor dem tod - eher vor dem sterben. man weiß ja nicht wann, wo und wie man stirbt. wäre doch komisch, wenn man das wüßte. lebt man dann intensiver? - ich meine nicht alk., drogen, party etc. - sondern eher familie, freunde, wünsche.
ich finde es immer traug, wenn ich alte/ältere menschen sehe. ich frage mich dann immer wie es ist, "alt" zu sein (so ab 80). klar hat der körper nicht mehr 100% leistung, die gesundheit leidet und das gehirn ist auch nicht mehr so fit. aber man hat zeit sich auf andere dinge zu freuen, wie spazieren gehen, seinen hobbys nachgehen usw. was ist aber, wenn man krank wird? oder im altersheim landet? ich stelle mir das schlimm vor.
#ich gehe hier von einem normalen menschen aus#
was ist denn mit den leuten, die von geburt an behindert sind? oder mit denen, die durch einen unfall stark behindert sind?
ich denke, man kann keine "allgemeine" antwort auf die frage - angst vor dem tod? - finden, weil jeder ´ne andere meinung hat bzw auch persöhnliche erfahrungen mit einbezieht.
aber das thema ist gut! :discuss2:
mfg polymer
nobody
15.10.2008, 15:48
gelöscht
Alles weg - da kommt auf diesen Beitrag ohnehin kein Licht mehr... :eek:
FK
15.10.2008, 17:52
Die Idioten die sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben Es war nicht nur der Rausch der Geschwindigkeit, es waren auch 1,8 Promille Alkohol. Eine tödliche Kombination.
Gruß,
Franz
nobody
15.10.2008, 18:08
Es war nicht nur der Rausch der Geschwindigkeit, es waren auch 1,8 Promille Alkohol. Eine tödliche Kombination.
Gruß,
Franz
Habe es da schon gelesen: http://www.orf.at/081015-30596/index.html
...auf dieser Seite findet sich unter IPTV(oben - ein Link im linken Bildrand) sogar eine nette 3D-Animation des Unfallherganges.
Wie war das doch gleich - bei 0,5 Promille erhöht sich das Unfallrisiko auf das Doppelte bei 1,8 Promille auf das Dreißigfache!
Damit ist der Schlusspunkt in der Geschichte wohl gesetzt.
Paleiko
16.10.2008, 22:45
Pikanterweise hat er sich die 1,8 Promille in einer bekannten Schwulenbar eingeflößt. Kein Kommentar. :rolleyes:
nobody
18.10.2008, 12:00
Pikanterweise hat er sich die 1,8 Promille in einer bekannten Schwulenbar eingeflößt. Kein Kommentar. :rolleyes:
...ach der Szene-Treff 'zum Stadtkrämer' soll eine Schwulenbar sein...?
Was soll man nun auf den Kommentar antworten - einfach den Anhang selber lesen und sich dann selbst ein Bild machen! ;)
Paleiko
18.10.2008, 16:25
Laut eigener (!) Homepage ist es eine Schwulenbar.
Den Anhang kann ich kaum lesen, sorry.
nobody
18.10.2008, 17:34
Laut eigener (!) Homepage ist es eine Schwulenbar.
Den Anhang kann ich kaum lesen, sorry.
Ich habe diese Homepage nicht gefunden, seit meinem Präsentsdienst in Klagenfurt, in welcher wir durch die Klagenfurter Lokale zogen sind aber auch mehr als 20 Jahre vergangen...
Wie auch immer, Stimmen findet man überall - ist wie mit Geld, dass stinkt auch nicht - oder? ;)
Was mich auch gewundert hat, ist die Tatsache, dass es der zweite Landeshauptmann bzw. die Familie nicht einfach verhindert hat, dass der Tote obduziert wurde. Personenschäden gab es keine, also wozu - wer hat noch etwas davon ob der Tote nun alkoholisiert war oder nicht?
Wenn Du Probleme mit der Lesbarkeit des Artikels hast, benutze doch das Lupenwerkzeug in der Werkzeugleiste...
FK
18.10.2008, 17:38
Bei solchen Unfällen wird man immer versuchen, die Ursache rauszukriegen.
Gruß,
Franz
Paleiko
18.10.2008, 17:50
Ich hab den Artikel gelesen und kann nur fragen: Was soll mir der Artikel sagen? Charisma und "gefühlte Bürgernähe" bügeln seinen Rechtspopulismus nicht glatt.
nobody
11.10.2009, 16:45
...musste glatt noch einmal hier nachlesen.
Die Meldung passt doch zu derer wie die, der Nobelpreisverleihung für Frieden an Hr.Obama - zwei gewiefte, aalglatte Juristen und Massen auf der anderen Seite, die wie Lemminge der Politik als fatales Instrument huldigen.
http://kaernten.orf.at/stories/395641
Irgendwie verstehe ich schon wie aus politischen Scharmützeln Kriege entstehen, die Leid über Millionen Menschen bringen - nur wegen politischer Verblendung bzw. der 'Arschkriecherei' der Dummheit! :(
Ach ja der Typ mit der Tätowierung im Link 'Bilder von der Unfallstelle' (Nr.6 von 8)ist tatsächlich Polizist - den hatte ich bei einem Seminar zur Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei mit höheren Politikern schon hier bei mir...
Jetzt lasse ich es besser - der Boden könnte sonst doch zu heiß werden...
nobody
11.10.2009, 17:12
Die Meldung passt doch zu derer wie die, der Nobelpreisverleihung für Frieden an Hr.Obama - zwei gewiefte, aalglatte Juristen und Massen auf der anderen Seite, die wie Lemminge der Politik als fatales Instrument huldigen.
Ich bin mir bei dir nie so klar, was du nun genau sagen willst - manche Dinge lässt du ja bewusst im Nebulösen - aber wenn ich das richtig verstehe, vergleichst du Haider mit Obama?
Ohne jetzt Obama hier auf einen Thron heben zu wollen, kann man ihn doch mit so einem Provinzpopulisten mit rechtsradikalen Überzeugungen nicht mal ansatzweise vergleichen.
Der Haider mag zwar für einige unterbelichtete Österreicher die Sonne gewesen sein, für die Weltpolitik ist er aber doch wohl nur eine Witzfigur.
Gruß
arrhenius
DerManu
11.10.2009, 17:58
Bevor Haider starb war er nochmal im Radio.
Dann im Armaturenbrett, dann in der Windschutzscheibe.
:D
*duckundweg*