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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Millikan-Versuch


Derpel
05.02.2001, 17:29
Kennt einer die Rechnungen zu diesem Versuch?

nobody
05.02.2001, 18:20
Ja, die kenne (kann) ich. Stehen aber in jedem "besseren" Physik-Buch.

Was für eine Variante des Versuchs meinst Du eigentlich?
- Wechselfeld (haben wir im LK gemacht)
- "schwebendes Tröpfchen" (ist in Realität nicht durchführbar, wird aber der Einfachheit halber oft in Aufgaben gerechnet)
- Umlademethode (die "Profi-Variante", haben wir nur theoretisch behandelt)

Derpel
05.02.2001, 19:26
@Moritz, ich glaube Wechselfeld (Ich frage für meinen Bruder, der macht das gerade in der 12 LK Physik)
Das Problem liegt in der Umformung der Gleichung nach Q.

buba
05.02.2001, 22:24
Wir haben den Schwebefall betrachtet.

Fe = FG
QE = mg
Q = mg/E

mit E = U/d, V = 4/3 r3π und ρ = m/V erhält man

<pre style="font-size:larger">
4r3πρgd
Q = ---------
3U



<FONT COLOR="#ffffff" SIZE="1" FACE="Verdana, Arial, Geneva, Helvetica">[Dieser Beitrag wurde von buba am 05.02.2001 editiert.]</font>

MFJ
07.02.2001, 08:37
@Buba

Ihr habt es wirklich mit der Schwebemethode gemacht?
Wir sind schon bei der Wechselfeldmethode gescheitert, weil wir ja den Durchmesser (oder besser Radiud) ds Tröpfchnes nicht kennnen, aber der ist kollosal wichtig für die Stokesche Reibung. Woher nimmst Du eigentlich den Wert für r für die Stokesche Reibung?

MFJ
07.02.2001, 17:33
@ Buba

Ich seh' bei Diener Rechnung überhaupt keine Stoke'sche Reibung. Frag da lieber nohcmal Dienen Lehrer!

Hat sich der Schwebezustand eigentlich gut einstellen lassen? dies soll eigentlich aufgrund der Brownschen Bewegung nahezu unmöglich sein.

Wie gesagt, meine Gurppe und Ich sind im LK-Versuch daran gescheitert.

nobody
07.02.2001, 17:43
Der Schwebefall ist experimentell nicht durchführbar. (wg. Molekularbewegung)
Man rechnet nur (im gk) damit.

Stokesche Reibung braucht man hier nicht, da sich das Tröpfchen ja nicht bewegt. (Im Sinne der Aufgabenstellung.)

Bei der Wechselfeld-Methode kann man sowohl Tröpfchen-Radius als auch Ladung berechnen.
(Messgrößen: Steig- und Sink-Geschwindigkeit, Dichte des Öls)
Ansatz über Kräfte-Gleichgewicht (Reibung, Auftrieb, Coulombkraft, Gewichtskraft).

MFJ
07.02.2001, 17:58
Das hat mich übrigens auch getröstet: Sogar Mr.Millicain höchstpersönlihc soll bei diesem Versuch gepflegt beschissen haben, daß dich die Balken biegen.
Vielleicht sollten wir's auch mal so probieren!?

buba
07.02.2001, 18:31
Original erstellt von MFJ:
Ich seh' bei Diener Rechnung überhaupt keine Stoke'sche Reibung. Frag da lieber nohcmal Dienen Lehrer!

Was gibt's da meinen Ph-Referendar zu fragen, so steht's im Buch! :D

Original erstellt von Moritz:
Der Schwebefall ist experimentell nicht durchführbar. (wg. Molekularbewegung)
Man rechnet nur (im gk) damit.

Jep, mag sein: bin nur im GK ph. Dafür LK Mathe! :)
Wir haben aber auch eine andere Methode kurz besprochen, aber an die kann ich mich nicht mehr erinnern. :D

nobody
07.02.2001, 18:51
Also bei uns hat die Wechselfeld-Methode gute Ergebnisse geliefert (ohne Manipulation!):

Bei uns kam etwa 1,4*10-19As für die Elementarladung heraus. (Tatsächlicher Wert: 1,6022*10-19As)