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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unterrichtsstunde zum Säurebegriff nach Brönsted


GaNg
21.02.2008, 17:37
Hallo,

ich bin gerade in meinem 1. Schulpraktikum und überlege wie ich eine Unterrichtsstunde ausrichten könnte, die sich mit dem Bronsted'schen Säurebegriff auseinander setzen soll.
Der Schüler haben in der letzten Stunde Zink in Salzsäure gegeben, das entstehende Gas aufgefangen und durch die Knallgasprobe (wenn auch nur mit wenig Erfolg :D) Wasserstoff nachgewiesen. Meine Aufgabe ist es nun den Schülern zu zeigen, dass dieser Wasserstoff in sämtlichen Brönstedsäuren enthalten ist.
Fällt euch ein Versuch ein der das gut demonstrieren würde? Ich habe überlegt mehrere Säuren zu nehmen (Salpetersäure, Schwefelsäure) und gegebenfalls wieder ein unedles Metall, vielleicht Zink, hinzuzugeben um die Korrelation aufzuzeigen. Aber irgendwie ist das auch arsch langweilig.

So, vielen Dank für eure Anregungen.
Grüße,
GaNg.

ps. Entschuldigt bitte, sollte dies das falsche Forum sein.

zarathustra
21.02.2008, 23:29
Meine Aufgabe ist es nun den Schülern zu zeigen, dass dieser Wasserstoff in sämtlichen Brönstedsäuren enthalten ist.Ich glaube, diesem Anspruch wirst Du nicht genuegen koennen, aber ein paar weitere Beispiele koennest Du schon bringen.
Ich wuerde an Deiner Stelle erstmal beim Zink als Metall bleiben und andere Saeuren zugeben, wie Du es auch selbst machen wolltest. Du hast ja einmal gezeigt, dass Salzsaeure mit dem unedlen Metall Zink Wasserstoff bildet. Dann kannste ja im folgenden Versuch zeigen, dass das auch fuer andere Saeuren wie (jeweils verduennte) Salpetersaeure und Schwefelsaeure zutrifft. Wenn Du zeigen willst, dass die Reaktion auch mit anderen Metallen zutrifft, solltest Du dazu einem separaten Versuch durchfuehren.

Oder aber Du kuerzt den ganzen Kram ab und sagst einfach, dass auch andere Saeuren mit unedlen Metallen Wasserstoff bilden. Die Frage ist halt, ob die Erkenntnis durch diese Versuche so gross ist, dass Du dafuer ueber 30 min mit Schuelerversuchen verbringst. Diese Frage musst Du aber selbst beantworten. ;)

Vielleicht mal zum Ueberlegen:
Du zeigst mit Deinem Versuch nicht direkt, dass Broensted-Saeuren Protonendonoren sind, das solltest Du bedenken. Wenn Du z.B. Aluminium oder Zink in Natronlauge gibst, werden sich die Metalle auch unter Wasserstoffbildung aufloesen. Dennoch wuerdest Du NaOH nicht als Broensted-Saeure ansehen, oder?

Gruss,
Zarathustra

PS:
Habe mal in die Didaktik verschoben.