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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : (Ferro)Magnetismus


buba
13.12.2000, 21:39
Wieso sind nur wenige Metalle ferromagnetisch und nicht alle? Haben alle Metalle Weiß-Bezirke; falls ja, wieso lassen sich nur die von Eisen, Nickel etc. ausrichten?
Und wieso verlieren Magnete beim Erhitzen auf ihre Curie-Temperatur ihre magnetische Wirkung? Fragen über Fragen, die ich nicht alle meinem Physik-Referendar stellen will... :D

nobody
14.12.2000, 11:26
Also ihre magnetische Wirkung verlieren sie, weil die Atomschwingungen (Temperatur) die gleichmässige Ausrichtung der Atome stören. Bei der Curie-Temperatur zerfällt die Anordnung und das metall wird nicht magnetisch.

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Definition anor. Chemie: Du schaust, dass die Probe nicht ins Essen gelangt....
Definition Biochemie:
Genau umgekehrt...

nobody
14.12.2000, 16:10
Ferromagnetismus kann nur bei besonderen (Kristall-)Gittern und Gitterabständen auftreten. Das ganze wurde quantentheoretisch von J.I. Frenkel und W. Heisenberg (1928) begründet.

Im Wesentlichen scheint es um das Verhältnis von Atomabstand im Kristall zum Radius der nicht-abgeschlossenen Schale zu gehen. Ist es zu groß, so ist nur Paramagnetismus möglich; ist es zu klein, so ist der Antiferromagnetismus energetisch bevorzugt.

Der Ferromagnetismus ist ein quantenmechanisches Phänomen, dessen Berechnung für einzelne Kristallgitter nur unter vereinfachenden Modellannahmen möglich ist.

(Das ist übrigens Festkörper-Physik. Da brauchst Du die meisten Lehrer gar nicht erst zu fragen, weil die auch erst nachlesen müssen... ;))